266 I Wie viel Geld sollte verfügbar bleiben?
Shownotes
Wie viel Geld sollte eigentlich jederzeit verfügbar bleiben? Zu viel Liquidität kann langfristig Kaufkraft kosten, zu wenig Liquidität kann dagegen dazu führen, dass Anlagen zum falschen Zeitpunkt verkauft werden müssen. In dieser Folge von FINANZDIALOG sprechen Antonio Sommese und Marc Seifer darüber, wie sich Liquidität sinnvoll strukturieren lässt. Sie zeigen, welche Rolle Alltagskonto, eiserne Reserve, geplante Ausgaben und langfristiges Vermögen spielen und warum jeder Vermögensbaustein eine klare Aufgabe haben sollte. Außerdem geht es darum, was nach einer Erbschaft, einem Immobilienverkauf oder im Ruhestand bei der Liquiditätsplanung zu beachten ist. Diese Podcastfolge wurde unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. Die Inhalte basieren auf der fachlichen Expertise und den Einschätzungen von Sommese & Kollegen.
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00:00:00:
00:00:01: Herzlich willkommen zum Finanzdialog, das Wissen zum Hören der Finanzstrategie Sumise.
00:00:07: Vermögensaufbau und nachhaltige Strategien zur Geldanlage – Das sind unsere Themen!
00:00:13: Sie erhalten tiefe Einblicke und wertvolle Insider-Tipps.
00:00:17: Schön dass sie dabei sind!
00:00:32: Viele Anleger beschäftigen sich intensiv mit Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen oder Immobilien.
00:00:39: Aber mindestens genauso wichtig ist die Frage wie viel Geld sollte eigentlich jederzeit verfügbar bleiben?
00:00:45: Darüber spreche ich heute mit Marc!
00:00:47: Herzlich willkommen
00:00:49: Hallo Toni Vielen Dank.
00:00:51: Ich freue mich auf unser Gespräch.
00:00:54: Bevor wir einsteigen möchte ich direkt eine Zahl von dir hören Wieviel Geld sollte man verfügbare halten?
00:01:01: Die ehrliche Antwort lautet, das lässt sich nicht mit einer festen Summe oder einer allgemeingültigen Prozentzahl beantworten.
00:01:09: Wie viel Liquidität sinnvoll ist hängt unter anderem von den monatlichen Ausgaben der Sicherheit des Einkommens, geplanten Anschaffungen vorhandenen Immobilien und der gesamten Vermögenssituation ab?
00:01:21: Dann lautet die richtige Frage also nicht einfach wieviel Geld soll auf meinem Konto liegen?
00:01:26: Genau!
00:01:27: Die bessere Frage lautet, welches Geld brauche ich wann und welche Aufgabe soll es erfüllen?
00:01:34: Und genau das wollen wir heute klären.
00:01:36: Wir sprechen darüber warum sowohl zu viel als auch zu wenig Liquidität problematisch sein kann wie sich vorhandenes Geld sinnvoll aufteilen lässt und welche Besonderheiten bei einer Erbschaft einem Immobilienverkauf oder im Ruhestand zu beachten sind.
00:01:52: Was bedeutet Liquidität Marc, beginnen wir mit dem Begriff selbst.
00:01:58: Was verstehen wir unter Liquidität?
00:02:00: Liquidität bezeichnet Vermögen auf das kurzfristig und ohne größere Wertschwankungen zugegriffen werden kann.
00:02:07: Dazu zählen beispielsweise Guthaben auf dem Girokonto, Tagesgeld, kurzfristige verfügbare Festgelder oder andere sehr schwankungsarme Anlagen.
00:02:17: Welche Aufgabe erfüllt dieser Teil des Vermögens?
00:02:21: Liquidität soll sicherstellen, dass geplante und ungeplante Ausgaben bezahlt werden können ohne langfristige Anlagen verkaufen zu müssen.
00:02:29: Sie ist deshalb kein nutzlos herumliegendes Geld sondern ein wichtiger Stabilitätsbaustein innerhalb einer Vermögensstrategie.
00:02:37: Liquidität ist also zunächst einmal etwas Positives!
00:02:41: Ohne ausreichende Liquidität kann selbst ein großes Vermögen unflexibel werden.
00:02:46: Wer zwar viele wertvolle Anlagen besitzt, aber kurzfristig keine Rechnungen bezahlen kann hat ein Liquiditätsproblem.
00:02:54: Auf der anderen Seite sollte aber auch nicht das gesamte Vermögen als jederzeit verfügbare Reserve gehalten werden.
00:03:01: Richtig!
00:03:02: Liquidität hat eine wichtige Aufgabe – sie sollte aber nicht mit langfristigem Vermögensaufbau verwechselt werden.
00:03:09: Warum kann zu viel Liquidität ein Risiko sein?
00:03:13: Viele Menschen empfinden einen hohen Konto-Stand als besonders sicher.
00:03:17: Was spricht dagegen, einfach sehr viel Geld auf dem Giro oder Tagesgeldkonto zu lassen?
00:03:22: Kurzfristig fühlt sich das sicher an!
00:03:24: Der Kontostand schwankt nicht und das Geld ist schnell verfügbar.
00:03:28: Langfristig entsteht allerdings ein anderes Risiko – der Verlust von Kaufkraft durch Inflation.
00:03:34: Kannst du das an einem einfachen Beispiel erklären?
00:03:37: Klar nehmen wir an, jemand hält einhunderttausend Euro über viele Jahre auf einem kaum verzinsten Konto.
00:03:44: Nominal bleiben es einhundertausend Euro Steigen die Preise aber im Durchschnitt um drei Prozent pro Jahr kann man sich nach zehn Jahren für dieses Geld deutlich weniger kaufen.
00:03:54: In heutiger Kaufkraft wären die einhundredtausende Euro dann nur noch ungefähr seventy-vier tausend euro wert.
00:04:01: Der Verlust ist also nicht direkt auf dem Konto Auszug zu sehen.
00:04:05: Genau Das macht das Inflationsrisiko so tückisch.
00:04:09: Der Kontostand sieht stabil aus, während die reale Kaufkraft schleichend sinkt.
00:04:14: Sollte man deshalb möglichst wenig Liquidität halten?
00:04:18: Nein – auch das wäre falsch!
00:04:20: Es geht nicht darum, Liquidität vollständig zu vermeiden oder zu maximieren.
00:04:25: Sie sollte gezielt bemessen werden.
00:04:28: Eine gute Leididee lautet... aber nicht wesentlich mehr als für die persönlichen Ziele und Risiken sinnvoll ist.
00:04:37: Warum kann zu wenig Liquidität teuer werden?
00:04:40: Was kann passieren, wenn jemand fast sein gesamtes Vermögen langfristig investiert?
00:04:46: Dann kann eine unerwartete Ausgabe dazu führen, dass Kapitalanlagen zu einem ungünstigen Zeitpunkt verkauft werden müssen.
00:04:54: Stellen wir uns einen Anleger vor der kurzfristig fünfzigtausend Euro für eine größere Reparatur an seiner Immobilie benötigt.
00:05:02: Sein Vermögen ist aber nahezu vollständig in Wertpapieren investiert.
00:05:06: Wenn die Börse zu diesem Zeitpunkt deutlich gefallen ist, müsste er möglicherweise genau in dieser schwachen Marktphase Anlagen verkaufen.
00:05:14: Dann wird aus einer zwischenzeitlichen Kursschwankung möglicherweise ein endgültiger Verlust
00:05:20: Richtig!
00:05:21: Eine ausreichende Liquiditätsreserve soll genau das verhindern.
00:05:25: Sie sorgt dafür dass langfristige Anlagen auch tatsächlich langfristig investiert bleiben können.
00:05:31: Liquidität verzichtet möglicherweise auf einen Teil der Rendite-Chancen, schützt aber den langfristigen Vermögensteil.
00:05:38: Das ist eine gute Beschreibung!
00:05:40: Die Liquiditätsreserve ist wie ein finanzieller Puffer – sie schafft Zeit und Handlungsfreiheit.
00:05:46: Wie kann man Liquidität praktisch strukturieren?
00:05:50: Eine einfache Möglichkeit ist das Vermögen nicht als einen einzigen großen Geldtopf zu betrachten.
00:05:56: Stattdessen wird das Kapital nach seinen Aufgaben aufgeteilt.
00:06:00: Dabei können wir vier Bereiche unterscheiden.
00:06:03: Das Alltagskonto, die eisene Reserve das Konto für geplante Vorhaben und das langfristige Vermögen.
00:06:10: Dann schauen wir uns diese vier Bereichen nacheinander an.
00:06:14: Erste – das Alltagskonto.
00:06:17: Beginnen wir mit dem Girokonto.
00:06:19: Wie viel Geld gehört darauf?
00:06:22: Auf das Giro-Konto gehört das Geld für den laufenden Zahlungsverkehr.
00:06:26: Dazu zählen Wohnen, Lebensmittel, Versicherungen, Freizeit, Mobilität und andere regelmäßige Ausgaben.
00:06:33: Wie hoch das Guthaben konkret sein sollte hängt davon ab wann Einnahmen und Abbuchungen erfolgen.
00:06:40: ein gewisser Puffer verhindert dass das Konto bei größeren Abbuchung versehentlich ins Minus rutscht.
00:06:46: Das Girokonto ist aber kein langfristiger Vermögensspeicher.
00:06:50: Genau seine Aufgabe lautet den laufenden Zahlungsverkehr sicherzustellen.
00:06:55: Sehr hohe Guthaben sind dafür normalerweise nicht notwendig.
00:07:02: Der zweite Topf ist die Eiserne Reserve.
00:07:05: Wofür ist sie gedacht?
00:07:07: Für ungeplante Ereignisse, eine größere Autoreparatur, unerwartete Arbeiten am Haus, medizinische oder familiäre Sonderausgaben oder ein vorübergehender Einkommensausfall?
00:07:19: Wie hoch sollte diese Reserve sein?
00:07:22: Als grobe Orientierung werden häufig mehrere Monatsausgaben oder monatliche Netto-Einkommen genannt.
00:07:29: Eine feste Regel für alle gibt es aber nicht.
00:07:32: Ein Angestellter mit sehr stabilem Einkommen benötigt möglicherweise eine kleinere Reserve als ein selbständiger, mit stark schwankenden Einnahmen.
00:07:40: Auch Immobilienbesitzer sollten möglichen Reparaturen berücksichtigen.
00:07:45: Wer mehrere Häuser besitzt trägt andere finanzielle Risiken als jemand der zur Miete wohnt
00:07:50: Und die eisende Reserve sollte nicht für den nächsten Urlaub oder normale Konsumausgaben verwendet werden.
00:07:56: Richtig!
00:07:57: Sie ist ein finanzielles Sicherheitsnetz, wenn sie in Anspruch genommen wird, sollte sie anschließend möglichst wieder aufgefüllt werden.
00:08:05: Drittens – das Konto für Geplantevorhaben.
00:08:09: Der dritte Bereich wird häufig vergessen Das Geld für bereits geplante Ausgaben.
00:08:14: Ja Dabei kann es um ein neues Auto in zwei Jahren, eine Renovierung, eine größere Reise, eine Immobilienmodernisierung, eine Schenkung oder eine andere größere Anschaffung gehen.
00:08:27: Wenn bereits absehbar ist dass ein bestimmter Betrag in wenigen Jahren benötigt wird sollte dieses Geld nicht unnötig hohen Schwankungen ausgesetzt sein.
00:08:36: Es gehört also nicht in denselben Topf wie das langfristige Anlagevermögen.
00:08:41: Genau Je nach Zeitpunkt und persönlicher Situation kann dieses Kapital beispielsweise auf einem Tagesgeldkonto in Festgeldern mit passender Laufzeit oder in anderen kurzfristig geeigneten Anlagen gehalten werden.
00:08:55: Entscheidend ist, dieses Geld dient nicht mehr dem langfristigen Vermögensaufbau.
00:09:00: es hat bereits eine konkrete Aufgabe.
00:09:03: Viertens das langfristige Vermögen.
00:09:06: erst nachdem die ersten drei Bereiche berücksichtigt wurden kommen wir zum langfristigen Vermögen.
00:09:12: Richtig!
00:09:13: Jetzt stellen wir die Frage, welcher Teil des Vermögens wird über viele Jahre voraussichtlich nicht benötigt?
00:09:20: Dieser Betrag kann entsprechend den persönlichen Zielen dem Anlagehorizont und der Risikobereitschaft investiert werden.
00:09:27: Je nach individueller Strategie kommen beispielsweise Aktienfonds, ETFs, Anleihen, gemischte Portfolios, Immobilien oder andere Anlageklassen in Frage.
00:09:38: Das langfristige Vermögen sollte möglichst nicht verkauft werden müssen, nur weil kurzfristig Geld fehlt.
00:09:44: Genau deshalb ist die klare Trennung so wichtig!
00:09:48: Ein Beispiel mit dreihunderttausend Euro.
00:09:51: Lass uns das Modell an einem konkreten Beispiel durchspielen.
00:09:55: Angenommen jemand verfügt über dreihundertausend Euro frei verfügbares Vermögend.
00:10:00: Wie könnte eine Struktur aussehen?
00:10:02: Eine rein beispielhafte Aufteilung könnte so aussehen Zwanzigtausend Euro werden für den Alltag und kleinere kurzfristige Zahlungen vorgesehen.
00:10:13: Dreißigtaussend Euro dienen als eiserne Reserve für unerwartete Ausgaben.
00:10:18: Fünfzigtausende Euro werden Für ein größeres Vorhaben zurückgelegt, das innerhalb der kommenden drei Jahre geplant ist.
00:10:25: Die verbleibenden zweihunderttausender Euro können langfristig investiert werden.
00:10:30: Das klingt sehr klar!
00:10:32: Aber diese Zahlen sind keine allgemeine Empfehlung.
00:10:36: Ganz wichtig, nein.
00:10:38: Bei einer anderen Person könnte die sinnvolle Aufteilung völlig anders aussehen.
00:10:42: Vielleicht stehen keine größeren Ausgaben bevor.
00:10:45: Dann wäre das Vorhabenkonto kleiner.
00:10:48: Ein Selbständiger benötigt möglicherweise eine höhere Sicherheitsreserve Und jemand der in Kürze eine Immobilie kaufen möchte muss deutlich mehr Kapital verfügbar halten.
00:10:59: Entscheidend ist also nicht die konkrete Zahl
00:11:02: Sondern das Prinzip.
00:11:04: Jeder Vermögensbaustein bekommt eine klare Aufgabe.
00:11:08: Nach Immobilienverkauf oder Erbschaft.
00:11:11: Besonders interessant wird das Thema, wenn plötzlich ein großer Geldbetrag zur Verfügung steht – beispielsweise nach einem Immobilie-Verkauf oder einer Erbsschaft?
00:11:20: Ja!
00:11:21: Das Gleiche gilt nach dem Verkauf eines Unternehmens oder der Auszahlung einer Lebensversicherung.
00:11:26: Plötzlich liegen möglicherweise zweihunderttausend, dreihundertausend, fünfhundert tausend Euro oder mehr auf einem Konto.
00:11:34: Welche typischen Fehler beobachtest du in solchen Situationen?
00:11:38: Es gibt zwei Extreme – das erste Das gesamte Geld bleibt aus Unsicherheit über Monate oder sogar Jahre auf dem Konto liegen!
00:11:47: Das zweite Der gesamte Betrag wird möglichst schnell investiert weil die Person befürchtet Rendite zu verpassen.
00:11:54: Was wäre der bessere Weg?
00:11:57: Zunächst sollte die neue Situation geordnet werden.
00:12:00: Welche Beträge werden kurzfristig benötigt?
00:12:03: Welche Steuern oder anderen Verpflichtungen könnten noch entstehen, welche Rücklagen sind sinnvoll, welche größeren Ausgaben stehen bevor und welcher Betrag kann tatsächlich langfristig investiert bleiben?
00:12:16: Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, sollte über die konkrete Anlagestruktur entschieden werden.
00:12:22: Es besteht also nicht zwangsläufig die Notwendigkeit sofort eine endgültige Entscheidung zu treffen.
00:12:28: Richtig!
00:12:29: Eine Übergangsphase auf einem geeigneten Konto kann vernünftig sein, solange sie bewusst geplant ist.
00:12:35: Wichtig ist dass aus einer Übergangslösung nicht unbemerkt ein jahrelanger Dauerzustand wird.
00:12:41: Bei größeren Bankguthaben sollten außerdem die Grenzen und Bedingungen der Einlagensicherung beachtet werden.
00:12:47: Welche Rolle spielt Liquidität im Ruhestand?
00:12:51: Im Ruhestand verändert sich die Richtung der Finanzplanung.
00:12:54: Während der Ansparphase wird regelmäßig Geld investiert, später sollen aus dem Vermögen möglicherweise regelmäßige Zahlungen entnommen werden.
00:13:03: Dann muss nicht nur die Höhe des Vermögens geplant werden sondern auch wann welcher Betrag verfügbar sein soll.
00:13:10: Genau es kann sinnvoll sein geplante Entnahmen für einen bestimmten Zeitraum in einem stabileren Vermögungsbaustein vorzuhalten.
00:13:18: Dadurch muss ein langfristig ausgerichtetes Aktienportfolio nicht ausgerechnet während einer schwachen Börsenphase verkauft werden.
00:13:26: Wie viele Jahresausgaben sollte man dafür zurücklegen?
00:13:30: Auch hier gibt es keine pauschale Zahl, das hängt von der Höhe und Sicherheit der Renteneinnahmen den regelmäßigen Ausgaben dem Aktienanteil weiteren Vermögenswerten und der persönlichen Risikobereitschaft ab.
00:13:43: Der Entnahmepuffer soll also vor allem verhindern, dass schlechte Börsenjahre den gesamten Ruhestandsplan bürgereinander bringen.
00:13:51: Genau!
00:13:51: Er kann die Entnahmestrategie robuster machen und emotional für mehr Ruhe sorgen.
00:13:57: Liquidität regelmäßig überprüfen
00:14:00: Wenn die Töpfe einmal festgelegt sind, kann man das Thema dann abhaken?
00:14:05: Nein – eine Liquiditätsstruktur sollte regelmäßig und bei größeren Veränderungen überprüft werden.
00:14:12: Das Leben bleibt schließlich nicht gleich.
00:14:14: Vielleicht wird ein Immobilienkauf geplant, der Ruhestand beginnt eine größere Schenkung steht bevor das Einkommen verändert sich oder eine Immobilie wird verkauft.
00:14:24: Welche Fragen sollte man sich bei einer solchen Überprüfung stellen?
00:14:28: Zum Beispiel ist meine Sicherheitsreserve noch ausreichend Lied möglicherweise zu viel Geld unverzinst oder niedrig verzinst auf dem Konto?
00:14:39: Welche größeren Ausgaben sind in den kommenden Jahren zu erwarten?
00:14:43: Kann ein Teil der vorhandenen Liquidität langfristig investiert werden oder muss aufgrund einer veränderten Lebenssituation mehr Sicherheit aufgebaut werden?
00:14:54: Wie oft sollte man diese Überprüfung vornehmen?
00:14:57: Mindestens einmal im Jahr ist ein guter Anlass.
00:15:01: Wichtiger als ein starrer Rhythmus, sind aber konkrete Veränderungen im Leben.
00:15:05: Bei einem Immobilienverkauf, einer Erbschaft einen Berufswechsel oder dem Eintritt in den Ruhestand sollte die Struktur zeitnah neu betrachtet werden.
00:15:15: Fassen wir die häufigsten Fehler bei der Liquiditätsplanung zusammen?
00:15:19: Was steht an erster Stelle?
00:15:21: Sehr hohe Beträge dauerhaft auf dem Giro-Konto zu halten obwohl sie dort keine konkrete Aufgabe erfüllen.
00:15:27: Und Fehler Nummer zwei
00:15:30: Keine klare Reserve zu definieren und sämtliche Kontogut haben als einen großen Topf zu betrachten.
00:15:36: Nummer drei
00:15:38: Geld zu riskant anzulegen, obwohl bereits feststeht dass es in zwei oder drei Jahren benötigt wird.
00:15:44: Und das Gegenteil dürfte ebenfalls problematisch sein.
00:15:48: Genau!
00:15:49: Langfristiges Vermögen wird häufig zu defensiv gehalten Obwohl es über zehn, fünfzehn- oder zwanzig Jahre nicht benötigen wird.
00:15:57: Ein weiterer Fehler ist vermutlich, geplante Ausgaben gar nicht zu berücksichtigen.
00:16:02: Richtig!
00:16:03: Dann muss später möglicherweise eine langfristige Anlage zu einem ungünstigen Zeitpunkt verkauft werden.
00:16:10: Alle diese Fehler haben etwas gemeinsam
00:16:13: Den Geld fehlt eine klar definierte Aufgabe.
00:16:16: Sie möchten wissen ob ihre Liquidität sinnvoll strukturiert ist?
00:16:21: Bei Finanzstrategie SOMESE und Kollegen Betrachten wir ihr Vermögen nicht als einen einzigen Anlagebetrag.
00:16:27: Wir ordnen das Kapital nach ihren Zielen, ihrem Liquiditätsbedarf und ihrem persönlichen
00:16:33: Zeithorizont.".
00:16:34: So entsteht eine Vermögensstruktur bei der ausreichend Geld verfügbar bleibt während der langfristig nicht benötigte Teil des Vermögens gezielt für sie arbeiten kann.
00:16:44: Sie erreichen Finanzstrategie SOMESE und Kollegen telefonisch unter Mark, vielen Dank für das Gespräch.
00:16:59: Sehr gerne!
00:17:00: Danke für die Einladung
00:17:02: und vielen dank an alle, die uns zugehört haben.
00:17:05: Bis zur nächsten
00:17:06: Folge.
00:17:07: Das war der Finanzdialog – das Wissen zum Hören der Finanzstrategie Sumise.
00:17:12: Natürlich ist dieser Podcast keine Anlageempfehlung Denn jede Anlageentscheidung muss individuell getroffen werden.
00:17:19: Idealerweise ist sie Teil einer ganzzeitlichen Strategie, die exakt zu ihnen passt.
00:17:24: Dazu müssten wir uns persönlich kennenlernen!
00:17:27: Besuchen Sie uns auf www.sumese.de.
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