261 | Generationen und Geld: Was Jung und Alt voneinander lernen können

Shownotes

Wie wir mit Geld umgehen, ist selten nur eine Frage von Zahlen. Erfahrungen aus der Familie, frühere Krisen, das persönliche Sicherheitsbedürfnis und die jeweilige Lebensphase prägen, was wir unter Risiko, Vorsorge und erfolgreichem Investieren verstehen.

In dieser Folge von FINANZDIALOG sprechen Dominique Meßmer und Marc Seifer darüber, wie unterschiedlich Generationen auf Vermögen und Kapitalmärkte blicken. Während viele ältere Anlegerinnen und Anleger mit Sparbuch, Lebensversicherung und klassischen Bankgesprächen aufgewachsen sind, beginnt der erste Kontakt zur Börse für jüngere Menschen heute häufig mit einer App auf dem Smartphone.

Die Folge zeigt, warum es nicht darum geht, welche Generation „richtiger“ mit Geld umgeht. Jüngere Menschen bringen häufig Offenheit, Neugier und einen selbstverständlichen Umgang mit digitalen Möglichkeiten mit. Ältere Generationen verfügen oft über mehr Erfahrung, Verantwortungsbewusstsein und ein ausgeprägteres Verständnis für die Folgen finanzieller Entscheidungen. Im offenen Austausch können sich diese Perspektiven sinnvoll ergänzen.

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00:00:00: Speaker: Wenn Familien über Geld sprechen, sprechen sie selten nur über Zahlen. Es geht um Erfahrung, um Sicherheit, um Verantwortung und manchmal auch um Erwartungen, die gar nicht offen ausgesprochen werden. Die eine Generation hat vielleicht gelernt. Vermögen entsteht durch Sparsamkeit, Immobilien, langfristige Arbeit und Vorsicht. Und die nächste Generation erlebt eine Welt, in der Geldanlage mit wenigen Klicks auf dem Smartphone beginnt. Und genau das macht das Thema so spannend. Für viele junge Menschen ist der erste Kontakt mit Kapitalmärkten heute nicht mehr ein Termin in der Bank oder ein langes Beratungsgespräch. Es ist eine App. Man lädt sie sich herunter, öffnet ein Depot, schaut sich die Kurse an und plötzlich ist die Börse ganz schön nah. Das ist einerseits eine Chance, weil die Einstiegshürde niedriger ist. Andererseits kann es auch dazu führen, dass man eine Entscheidung trifft, bevor man wirklich verstanden hat, was man da überhaupt tut. Darüber wollen wir heute sprechen. Generationen und Geld. Wie unterschiedlich Menschen auf Vermögen blicken, was junge Anlegerinnen und Anleger durch Tradingapps erleben und warum es am Ende nicht darum geht, ob eine Generation richtiger denkt als die andere, sondern wie man voneinander lernen kann. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge FINANZDIALOG der Finanzstrategie Sommese heute mit Dominique Meßmer und mir. Marc Seifer Wir wollen heute mal auf einen Blick auf ein Thema werfen, das uns alle betrifft Geld und Generationen. Ja, genau. Jede Generation hat ihre Geldbiographie. Wenn wir über Generationen sprechen, müssen wir zuerst anerkennen Niemand beginnt bei Null. Jeder Mensch bringt eine Geldbiographie mit. Menschen sind in Haushalten groß geworden, in denen Sicherheit oberste Priorität hatte. Andere haben erlebt, wie Unternehmertum Vermögen geschaffen hat. Wieder andere kennen nur die Sorge, dass das Geld vielleicht knapp werden könnte. Und vor allen Dingen diese Prägungen merkt man später bei Anlageentscheidungen. Für manche bedeutet Risiko direkt Gefahr, für andere ist Risiko eher etwas, das man eingehen muss, um langfristig voranzukommen. Beides ist verständlich, weil es meistens aus Erfahrungen kommt und nicht nur aus Zahlen. Genau. Wer in einer Zeit aufgewachsen ist, in der Sparbücher und Lebensversicherungen noch selbstverständlich Zinsen gebracht haben. Der eine oder andere kann sich vielleicht noch daran erinnern, hat oft ein anderes Sicherheitsgefühl als jemand, der über Jahre gelernt hat. Auf dem Konto passiert überhaupt nichts. Diese Erfahrung, besonders für die jüngere Generation, hat sie dazu gebracht, dass sie sich zwangsläufig mit Alternativen beschäftigen müssten. Ja, Dominik und ich ja. Was ich immer bemerkenswert finde, dass gleichzeitig der Zugang zu Informationen noch nie so einfach war wie aktuell. Man kann sich beispielsweise Videos anschauen, Podcasts hören, online Beiträge lesen oder in Foren diskutieren. Das kann durchaus sehr hilfreich sein, aber es kann auch überfordern, weil es eigentlich eine Masse oder schon fast eine Flut an Informationen ist, die auf einen zukommt. Und jede dieser Meinungen wirkt auch sehr überzeugend, wenn sie eben gut präsentiert wird. Das ist ein wichtiger Punkt. Marc Informationen sind überall verfügbar, aber dadurch nicht automatisch besser eingeordnet. Bei Finanzthemen entsteht schnell der Eindruck, man müsse nur genug lesen oder die richtige Quelle finden und dann wisse man alles, was als nächstes passiert. Aber Finanzmärkte funktionieren nicht einfach so, Ja, und vielleicht ist das der Unterschied zwischen Zugang und Verständnis. Zugang bedeutet nämlich Ja, ich kann handeln. Und Verständnis bedeutet Ich weiß, welche Rolle diese Entscheidungen auch in meinem Gesamtbild spielen. Und genau da wird es dann schwierig, wenn man jung ist und gerade erst anfängt. Ja, das sehen wir auch genauso in der Beratung tagtäglich. Die ältere Generation stellt nämlich Fragen wie Wie sicher ist denn das Vermögen? Und Wie kann ich etwas sinnvoll weitergeben? Die junge Generation fragt sich hingegen Wie fange ich überhaupt erst mal an? Und wie unterscheide ich langfristiges Investieren von kurzfristigem Ausprobieren? Da sind natürlich beide Perspektiven berechtigt und nachvollziehbar. Ja, Dominique, ich glaube, die ergänzen sich sogar. Die junge Generation bringt oft ja so was wie Neugier und auch Offenheit mit. Die ältere Generation bringt dagegen Erfahrung mit und oft ein stärkeres Bewusstsein, vor allen Dingen auch für Verantwortung. Wenn man das dann zusammenbringt, kann daraus ein sehr guter Dialog entstehen. Das ist richtig. Jetzt aber mal zu dir, mal ganz persönlich. Jetzt bist du ja noch ein junger Mensch und gehörst somit auch zur jungen Generation. Erinnerst du dich denn noch an den Moment, als du das erste Mal gedacht hast? Jetzt beschäftige ich mich mit Investieren und Anlegen. Wann hast du angefangen, über das Thema nachzudenken? Ja, das ist ja jetzt auch schon ein paar Jahre her, aber ich kann mich sehr gut daran erinnern. Es war gerade, als Corona ja ein großes Thema war. Das war in meinem Abiturjahr. Die Märkte waren damals stark gefallen, teilweise um mehr als dreißig fünf und dreißig Prozent. Und plötzlich wurde darüber in der Schule gesprochen. Das heißt also, dein erster bewusster Kontakt mit Investieren kam nicht in einer ruhigen Marktphase, sondern mitten in einer Krise. Genau. Und für mich im Nachhinein. Das Spannende war, dass die beiden Klassenkameraden, die ich damals hatte, diesen Rückgang gar nicht gesehen haben, dass sie mit Angst verbunden haben, sondern sie haben damals eher so gesagt Ja, wow, die Kurse sind ja jetzt schon fast sehr günstig. Das kann eine gute Chance sein. Und das hat mich sowohl heute als auch damals sehr fasziniert, weil ich gemerkt habe, dass junge Menschen Kapitalmärkte teilweise ganz anders wahrnehmen als vielleicht ältere oder erfahrenere Anleger. Das ist ein spannender Punkt, denn viele erfahrene Anleger sind bei Kursrückgängen sehr angespannt und empfinden das als emotional belastend. Bei euch war offenbar eher die Neugier und vielleicht Aufbruchsstimmung im Vordergrund. Ja, Dominique. Aufbruchsstimmung, finde ich, trifft es sehr gut. Ab diesem Moment wollte ich dann auch wirklich verstehen, was investieren ist, wie das überhaupt funktioniert. Und ja, das Thema lässt mich bis heute nicht los. Okay, dann lass uns das doch noch mal vertiefen. Genau. Der Auslöser der erste Kontakt zum Investieren während Corona. Wie war das denn? Ganz genau? Ja, der Auslöser war ja schon eine im Nachhinein sehr besondere Situation mitten im Abitur. Überall waren war Unsicherheit, die Nachrichten waren voll mit Corona, die Märkte waren gefallen. Ich sag mal, das digitale Klassenzimmer war sehr präsent und ja, da erinnere ich mich sehr gut, wie eben plötzlich die Mitschüler über verschiedene Aktien, aber auch ETFs gesprochen haben und eben genau da diese Chance für Einstiegsmöglichkeiten gesehen haben. Da hatte ich das dann überrascht plötzlich, dass das Thema in deinem Umfeld so präsent war. Ja, um ehrlich zu sein, hat mich das Thema vorher nämlich kaum interessiert, oder? Mir war das auch gar nicht so bewusst, dass das dass das ein Thema ist. Und, ähm, ja, anders als viele junge Menschen, die darauf geschaut haben, war es nicht nur die Märkte fallen und das ist gefährlich, sondern eher ja, wenn Unternehmen jetzt gerade günstig bewertet sind oder vor allen Dingen viel günstiger als vorher, könnte das langfristig ein sehr guter Einstiegszeitpunkt sein. Und eben diese Denkweise fand ich extrem spannend. Das finde ich spannend von dir zu hören, denn es hat dich ja offensichtlich so gefesselt, dass du letztendlich auch in der Finanzbranche gelandet bist. Ja, aber so nebenbei hast du einen ganz wichtigen Aspekt genannt, denn ein Kursrückgang ist objektiv ja erstmal nur eine Bewegung am Markt. Ja, wie Menschen den interpretieren, hängt stark von den Erfahrungen ab, vom Zeithorizont oder der Lebenssituation. Wie ihr damals. Also wer jung ist und noch viele Jahre vor sich hat, ordnet Rückgänge also ganz anders ein als jemand, der kurz vorm Ruhestand steht oder bereits auf sein Vermögen angewiesen ist. Guter Punkt, Dominique, ich glaube, viele aus meiner Generation hatten damals eben noch keine großen Vermögen investiert. Ich meine, wenn man damals achtzehn, vielleicht, manche noch gar nicht volljährig. Achtzehn, neunzehn, zwanzig, vielleicht war das, war dieser Rückgang eben damals weniger bedrohlich für die für die Mitmenschen. Man sah eher, nämlich genau diese Möglichkeit, überhaupt erstmal einzusteigen, sich mit dem Thema zu beschäftigen und zu verstehen, was da überhaupt passiert ist. Das ist nachvollziehbar. Aber gleichzeitig liegt darin natürlich auch eine Gefahr, Wenn man einen Rückgang nur als Chance sieht, ohne das Risiko dahinter zu verstehen, kann man viel zu schnell handeln. Eine Krise kann ein Lernmoment sein, aber sie ersetzt keine Strategie. Ja, das habe ich später dann auch so verstanden. Am Anfang war es Faszination, Euphorie. Man sieht, die Märkte sind gefallen. Menschen sprechen darüber. Ja, auch eine ganz interessante Situation, weil eben viele Menschen in Angst waren und trotzdem dann diese Situation an den Märkten ja so als große Chance dargestellt wurde. Aber die eigentliche Frage ist ja Passt die Investition überhaupt zu den Zielen, zum Zeithorizont und zur Risikobereitschaft? Junge Menschen haben oft einen langen Zeithorizont und das ist ein echter Vorteil. Aber dieser Vorteil wird nur dann sinnvoll genutzt, wenn er mit Struktur verbunden wird. Sonst wird aus einer vermeintlichen Chance vielleicht schnell ein impulsiver Einstieg. Das heißt? Dominique, dass junge Menschen so einen Rückgang zwar eher als Chance sehen, der auch grundsätzlich positiv ist. Solange man aber versteht, dass Chance und Risiko immer zusammengehören. Richtig. Und genau diese Balance ist entscheidend. Keine Angst vor Kapitalmärkten, aber auch kein Leichtsinn, keine Panik bei fallenden Kursen. Aber auch nicht getreu dem Motto Wenn es fällt, muss man nur kaufen. Professionelles Investieren ist da viel differenzierter. Lass uns noch mal tiefer reingehen. Warum glaubst du, haben deine Klassenkameraden damals den Rückgang eher als Chance interpretiert? Ich habe das vorhin schon mal kurz angerissen. Dominique, Ich glaube, weil ja viele damals überhaupt noch nicht investiert waren. Man hat den Rückgang also überhaupt nicht als Verlust im eigenen Depot gespürt, was ja dann eine ganz andere Betrachtungsweise ist. Es war also eher eine Beobachtung von außen. Und wenn man noch am Anfang steht, denkt man vielleicht, wenn Kurse gefallen ist, könnte das ein günstiger Zeitpunkt sein. Das ist ein guter Unterschied. Wer bereits im Vermögen investiert hat, erlebt fallende Märkte unmittelbar. Das Depot zeigt auf einmal rote Zahlen. Und das fühlt sich anders an, als wenn man das Ganze jetzt erstmal als Chance sieht und den Einstieg, sozusagen die niedrigen Preise als Ausverkauf versteht. Ja genau. Und ich glaube, dadurch entsteht eine ganz andere emotionale Ausgangslage. Es ist weniger Angst vor Verlust und dafür halt mehr die Neugier auf den Einstieg. Genau. Und aus Beratungssicht hier bei uns ist es auch interessant, denn es zeigt das Risiko nicht nur objektiv existiert, sondern subjektiv erlebt wird. Derselbe Marktrückgang kann bei dem einen eine Belastung sein und für einen anderen eine Einstiegsidee. Der Unterschied liegt oft im Zeithorizont, im Vermögen, in der Erfahrung und natürlich in der jeweiligen persönlichen Situation. Ja, genau das ist ein Punkt, den ich wahrscheinlich damals überhaupt noch nicht so bewusst verstanden habe. Aber rückblickend war es genau das oder genau der entscheidende Zeitpunkt. Und daraus kann man viel lernen. Junge Menschen bringen häufig Offenheit mit. Sie haben weniger historisch gewachsene Ängste, einfach weil sie diese Krisen ja noch nicht so miterlebt haben, sprechen leichter über Finanzthemen und sind bereit, sich digital eben auch Wissen anzueignen. Das kann durchaus eine Stärke sein, aber wahrscheinlich auch nur dann, wenn diese Offenheit nicht direkt in Leichtsinn umschlägt. Genau. Offenheit braucht nämlich Einordnung. Wer nur sieht, dass Kurse gefallen sind, aber nicht versteht, warum Märkte schwanken, welche Risiken bestehen und wie lange Kapital investiert bleiben sollte, trifft vielleicht eine schnelle Entscheidung, aber nicht unbedingt eine gute Entscheidung zum Einstieg. Ja, ich denke, damals war diese Corona-Zeit für mich zwar ein Einstieg, aber hatte nicht wirklich viel mit Strategie zu tun. Also späte Einsicht. Also kann man sagen, der Einstieg kam aus einem, kann aus einem Moment heraus entstehen. Eine Strategie muss aber tragfähig bleiben, unabhängig wie die Märkte die Märkte gerade fallen, steigen oder ob der Markt seitwärts läuft. Ja, genau richtig. Wie genau bist du denn dann damals in die Umsetzung gekommen? Nach dem ersten Interesse? Was war der nächste Schritt? Ein Depot, ein Kauf, warst du bei der Bank Hast du eine App genutzt? Wie hast du den Zugang überhaupt erlebt? Ja. Also der Zugang ist sehr einfach und keine große Hürde war da damals. Ja, die man sich sozusagen stellen kann. Also ich musste nicht zur Bank gehen oder ähnliches. Wenn man also ich habe mich damals einfach informiert, hauptsächlich über das Internet, über verschiedene Videos. Dann habe ich mir das erste Mal eine App runtergeladen und auch dann mit den ersten kleinen Beträgen angefangen. Das fühlt sich jetzt oder fühlte sich damals nicht wirklich an wie eine große Finanzentscheidung, sondern eher Ja, ich habe jetzt zum Beispiel mal Weihnachtsgeld oder sowas bekommen und dann probiere ich damit mal was aus. Okay, also genau so sieht aber heute die neue Realität aus. Der Zugang zum Kapitalmarkt ist einfach geworden. Es ist grundsätzlich etwas Positives, weil es Finanzbildung und Vermögensaufbau früher ermöglicht. Auf jeden Fall. Aber die technische Einfachheit kann auch darüber hinaus hinwegtäuschen, dass Anlageentscheidungen eine Verantwortung beinhalten. Ja, vor allem im Nachhinein muss ich sagen War alles sehr schnell, geht Man sieht einen Beitrag oder hört eine Meinung, liest etwas über eine Aktie oder einen ETF und kann innerhalb von Minuten sofort aktiv werden und handeln. Das ist der entscheidende Punkt. Genau zwischen Impuls und Umsetzung liegt heute kaum noch Reibung. Also früher musste man erst mal einen Termin machen, beim Bankberater Unterlagen ausfüllen und hatte länger Zeit, über seine Entscheidung nachzudenken. Heute wird aus einem Gedanken innerhalb von wenigen Sekunden eine Order. Durchaus. Das macht es zwar leichter, wie wir schon gesagt haben, aber auch deutlich gefährlicher. Denn dadurch kann man Entscheidungen treffen, wo man im Nachhinein vielleicht denkt okay, hätte ich da vielleicht noch mal einen Tag oder zwei drüber nachgedacht, hätte man das vielleicht nicht gemacht, hätte noch mal drüber schlafen. Also gut. Man kann also jetzt hier festhalten Eine App ist zwar gut, aber sie ist nur ein Werkzeug und keine Strategie. Ja, sie kann Zugang schaffen, Prozesse vereinfachen und bietet auch super Transparenz, weil man jederzeit Zugang eben auch zu seinem Depot hat und sich alles genau ansehen kann. Aber sie beantwortet nicht die entscheidenden Frage Welche Aufgabe soll mein Geld erfüllen? Wie lange kann es investiert bleiben? Welches Risiko ist überhaupt angemessen und wie passt die Entscheidung in mein gesamtes finanzielles Bild, meine Planung? Gibt es überhaupt einen Plan? Ja, Dominique, das ist wahrscheinlich der Punkt, den, den viele am Anfang oder unterschätzen oder vielleicht auch gar nicht beachten. Man denkt, man kann einfach kaufen und dann ist man schon Anleger, ohne überhaupt sich Gedanken über Risiko und vielleicht auch Anlagehorizont zu machen. Ich sag mal so Zugang ist nicht gleich Verständnis. Handeln können heißt nicht automatisch, sinnvoll zu investieren. Und genau deshalb ist finanzielle Klarheit so wichtig. Auch bei uns. Natürlich in den Gesprächen mit unseren Mandanten. Sie schafft einen Rahmen, bevor Entscheidungen getroffen werden. Ja. Und ohne diesen Rahmen wird aus einer App schnell ja schon fast so eine Art Spieloberfläche. Die App zeigt Kurse an Bewegungen. Grüne und rote Zahlen das. Da kann man schon mal auch emotional werden. Und wer dann eben ohne Plan investiert, reagiert schnell auf das, was sichtbar ist, anstatt auf das, was langfristig relevant ist. Okay, lass uns da mal den Unterschied noch mal klar machen. Was ist aus deiner Sicht nur ausprobieren? So wie vielleicht damals bei dir? Und wann beginnt echtes Investieren? Ja, ausprobieren ist ganz klar, wenn man noch nicht wirklich einen Plan hat. Man kauft etwas, weil es zum Beispiel interessant klingt oder weil man vielleicht die Aktie dahinter oder das Unternehmen dahinter kennt. Weil andere drüber sprechen Oder weil man einfach mal sehen möchte, was passiert, wenn man investiert ist. Investieren dagegen beginnt dann, wenn man weiß, warum man etwas macht und welche Rolle diese Entscheidungen langfristig spielen soll. Das ist ein guter Unterschied. Ausprobieren darf es also geben, solange man es ehrlich so nennt und die Beträge entsprechend klein hält. Lernen beginnt oft mit Erfahrung. Problematisch wird es dann aber, wenn man aus einzelnen Erfahrungen keine oder vielleicht die falschen Schlüsse zieht. Zum Beispiel, wenn man sich direkt denkt Ich steig einfach mal ein und dann steigen die Kurse. Also habe ich den Markt direkt verstanden. Genau. Ein Gewinn fühlt sich schnell wie Kompetenz an, kann man nur sagen. Andererseits fühlt sich aber ein Verlust schnell wie Pech oder wie persönliches Scheitern an? Beides kann täuschen. Kurzfristige Ergebnisse sagen wenig darüber aus, ob eine Entscheidung langfristig wirklich tragfähig war. Ja, das ist wahrscheinlich im Nachgang einer der wichtigsten Lernpunkte. Man kann am Anfang zwar richtig liegen und trotzdem aus den falschen Gründen gehandelt haben. Und umgekehrt kann eine fachlich sinnvolle Entscheidung kurzfristig im Minus sein, ohne dass sie falsch war. Deshalb braucht Investieren einen Rahmen, der nicht nur auf das aktuelle Ergebnis schaut. Dominique, Ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt. Was gehört denn zu diesem Rahmen? Ja, klar. In der Beratung nennen wir diesen Rahmen ZOGA, also ZOGA- Strategie zielorientierte Geldanlage. Denn wir brauchen erstens eine Zieldefinition, zweitens eine Einschätzung des Anlagehorizonts, drittens ein realistisches Risikoprofil, Viertens eine klare Struktur zwischen Liquidität, Stabilität und Wachstum und fünftens die Disziplin, diese Struktur auch beizubehalten. Wenn irgendwelche Schlagzeilen aufkommen und dann man sich hinterfragt soll ich jetzt alles über den Haufen werfen? Dann ist es wichtig, an seiner Struktur die Struktur zu überdenken. Klar, aber in der Regel auch beizubehalten. Erstmal ja. Dominique, das klingt alles schon mal viel sauberer und deutlich ruhiger, als das wahrscheinlich viele junge Menschen am Anfang erleben. Ja, genau. Aber diese Ruhe ist wichtig. Investieren ist kein Wettbewerb darum, wer am meisten macht. Es ist ein Prozess, bei dem Kapital eine Aufgabe bekommt. Und diese Aufgabe muss zum Leben des Anlegers passen. Ja, dann wäre wahrscheinlich eine wichtige Frage am Anfang nicht Was soll ich kaufen? Sondern Warum will ich überhaupt investieren? Absolut. Und direkt nach dem Warum kommt die Frage mit welchem Geld denn überhaupt? Für welchen Zeitraum und mit welcher Risikotragfähigkeit? Wer diese Fragen nicht beantwortet, startet vielleicht technisch schnell mit einer App in wenigen Sekunden aber strategisch unsauber. Ja, lass uns doch noch mal über ein Thema direkt aus der Beratung sprechen. Wenn du heute mit jungen Menschen über Geldanlage sprichst in der Beratung, welche Fragen begegnen dir denn da häufig? Ja gut. Gute Frage Dominique. Oft geht es natürlich um den Einstieg. Also wie fange ich an? Wie viel sollte ich investieren? Brauche ich Aktien? Reicht vielleicht sogar nur ein einziger ETF? Was mache ich mit dem Geld, das auf dem Konto liegt? Und natürlich auch Was verpasse ich ja, wenn ich nicht investiere? Okay, das sind verständliche Fragen, aber ich würde vorher, noch vor der Umsetzung noch drei konkrete Fragen stellen. Erstens habe ich überhaupt die Liquidität für Alltag und unvorhergesehenes Sprichwort eiserne Reserve. Zweitens Welches Geld kann wirklich langfristig investiert bleiben? Stichwort Altersvorsorge. Jetzt schon ganz früh daran denken. An die Altersvorsorge. Auch wenn es vielleicht noch dreißig, vierzig Jahre Zeit hat. Umso besser, wenn man noch so viel Zeit hat. Und drittens Welche Schwankungen kann ich emotional und finanziell überhaupt tragen, ohne doch noch an die eiserne Reserve vielleicht rangehen zu müssen oder schlaflose Nächte zu bekommen? Ja, ich finde vor allen Dingen Punkt eins, also die eiserne Reserve bzw die Liquidität wird oft unterschätzt. Gerade wenn man jung ist, denkt man schnell, das Geld auf dem Konto ist unproduktiv, also investiere ich es einfach. Das ist aber ein Denkfehler. Liquidität ist kein Fehler. Sie dient als Gestaltungsspielraum. Sozusagen. Wer keine Reserve hat, muss im Zweifel sogar auch mal an sein Konto drangehen, um Marktschwankungen auszuhalten oder um auf Marktschwankungen zu reagieren. Das wird dann aber zu einem echten Problem. Das heißt, bevor ich investiere, sollte definitiv klar sein, welches Geld überhaupt investierbar ist und worein man investiert. Ja, absolut. Und nicht jedes Geld hat eben dieselbe Aufgabe Geld für die nächste Miete, für den Umzug oder auch was ganz wichtig ist für die nächste Weiterbildung oder für größere Anschaffungen, gehört nicht in eine langfristige Aktienanlage. Kapital braucht eine Funktion und Dominique der langfristige Teil. Kann der dann aber anders betrachtet werden? Ja, wenn klar ist, dass ein Betrag langfristig nicht benötigt wird, kann man Schwankungen anders einordnen. Junge Menschen haben oft den Vorteil von Zeit. Aber dieser Vorteil wirkt nur, wenn man nicht ständig eingreift, wie ich eben schon gesagt hat oder sich von kurzfristigen Impulsen leiten lässt. Zeit ist ein großer Vorteil. Ich sage nur der Zinseszinseffekt, der hat so großes Gewicht. Also junge Leute sollten diesen Zeitvorteil nutzen. Also er wirkt wahre Wunder. Das heißt, wenn ich früh anfangen ist gut und wichtig, Aber man sollte trotzdem nicht einfach hektisch investieren, sondern man braucht einen Plan dafür. Sehr richtig. Das hast du gut zusammengefasst. Früh anfangen bedeutet nicht, möglichst schnell und möglichst viel zu handeln. Es bedeutet, früh gute Grundlagen zu schaffen Überblick, Liquidität, Risikobewusstsein, Diversifikation und ein richtiges realistisches Verhältnis davon, wie Kapitalmärkte funktionieren. Ja, du hast es eben schon gesagt, möglichst schnell und möglichst viel zu handeln. Da gibt es ja diese Börsenweisheit hin und her macht Taschen leer. Und wahrscheinlich muss man auch einfach am Anfang akzeptieren, dass nicht jeder Einstieg perfekt sein muss. Genau. Perfekt ist kein guter Anspruch beim Einstieg. Besser ist eine einfache, nachvollziehbare und langfristig tragfähige Struktur. Sie kann später immer noch wieder angepasst werden, wenn Einkommen, Lebenssituation und die Ziele sich im Laufe der Zeit auch verändern. Ja, okay. Dominique, jetzt haben wir viel über junge Anleger gesprochen. Ich glaube, umgekehrt können auch ältere Generationen von jungen Menschen lernen. Zum Beispiel ja, dass Finanzbildung heute ganz anders funktioniert. Viele wollen nicht einfach eine fertige Antwort bekommen. Sie wollen verstehen, warum etwas sinnvoll ist. Das ist ein guter Gedanke. Und die Beratung und die Begleitung der Mandanten haben sich auch natürlich verändert im Laufe der Zeit. Es reicht nicht mehr, nur so eine Lösung zu präsentieren, wie das vielleicht früher mal war. Der Bankberater macht die Schublade auf und hat eine Standardlösung für alle. Das gab es bei uns ja so noch nie. Aber trotzdem. Es geht insgesamt darum, Zusammenhänge verständlich zu erklären, damit Entscheidungen nachvollziehbar werden. Ja, was wir oft erleben sind, ist auch, dass junge Menschen oft bereit sind, sich eben mit diesen Themen zu beschäftigen, wenn sie gut erklärt und aufbereitet sind. Vielleicht nicht in Form von langen Produktunterlagen, aber über Gespräche, Beispiele, Videos und so wie heute über unseren Podcast. Da ist das Interesse da. Nur der Zugang ist eben auch ein anderer geworden. Ja, und genau darin liegt aber auch eine Chance für Familien. Denn wenn Eltern oder Großeltern sagen, Wir möchten euch einbeziehen, dann sollte es nicht nur um Zahlen gehen. Es sollte um Haltung gehen. Was bedeutet Vermögen für uns? Welche Verantwortung ist damit verbunden und was soll dieses Vermögen überhaupt ermöglichen? Und es sollte auch Raum für Fragen geben, auch für einfache Fragen. Manchmal traut sich die jüngere Generation nicht nachzufragen, weil sie denkt Ja, das müsste man jetzt eigentlich alles schon wissen. Dabei ist es viel besser, früh ehrlich zu sagen Ja, ich verstehe das vielleicht noch nicht ganz. Es ist absolut wichtig. Generationsfähigkeit entsteht nicht dadurch, dass Vermögen irgendwann formal einfach nur übertragen wird, sondern sie entsteht dadurch, dass Menschen vorbereitet werden, Entscheidungen zu tragen. Und das Ganze ist innerhalb das ein ganzer Prozess, der da stattfindet. Und vielleicht auch dadurch, dass man jungen Menschen nicht nur sagt Pass auf, sondern lass uns gemeinsam verstehen, worauf es da ankommt. Als Familie eben. Ja, das fühlt sich dann schon mal ganz anders an, das ist der Unterschied zwischen Kontrolle und Befähigung. Denn Kontrolle sagt Ich traue dir noch nicht, aber Befähigung sagt Ich nehme dich ernst und helfe dir, die Verantwortung irgendwann auch selbst zu übernehmen. Und das ist ein großer Unterschied für Familien. Wenn wir in der Beratung über Generationen sprechen, denken viele zuerst an Erbschaft, Schenkung oder Nachfolge. Das sind wichtige Themen. Aber aus meiner Sicht beginnt die Generationenplanung doch deutlich früher mit Gesprächen oder natürlich mit Gesprächen mit dem Dialog Finanzdialog. So wie wir heute mit Bildung und mit einer klaren Struktur. Die technische Übertragung von Vermögen ist dann nur ein kleiner Teil davon. Das Ergebnis sozusagen. Die größere Frage lautet Ist die nächste Generation in der Lage, mit dem Vermögen verantwortungsvoll umzugehen? Und das kann nur in einem Prozess geschehen? Ja, und das hängt dann ja auch nicht nur davon ab, wie viel Wissen jemand hat. Es hängt auch davon ab, ob man versteht, welche Funktion dieses Vermögen, was man übertragen bekommt, hat. Ist es für Sicherheit gedacht, für langfristiges Wachstum? Vielleicht für unternehmerische Freiheit? Vielleicht aber auch für die Familie. Oder sogar schon für eine spätere Generation. Sehr richtig. Aber Kapital ohne Funktion wird schnell beliebig. Dann entscheidet man situativ, emotional oder abhängig von äußeren Impulsen. Wenn aber klar ist, welche Aufgabe ein Vermögensbaustein hat, werden Entscheidungen einfach ruhiger. Ja, das erinnert noch mal an das Thema Tradingapps. Wenn ich keinen Plan habe, ist jede Kursbewegung wichtig. Aber wenn ich weiß, dass ein Teil meines Geldes langfristig investiert ist, muss ich auch nicht jeden Tag reagieren, nicht jeden Tag reinschauen und muss Angst haben, dass die Kurse morgen mal schlechter stehen als heute. Genau, Denn Struktur nimmt nicht jede Unsicherheit weg. Aber sie ordnet die Unsicherheit ein. Sie schafft einen Rahmen, in dem man handlungsfähig bleibt, ohne ständig handeln zu müssen. Und das ist für junge Anleger genauso relevant wie für Ältere oder für Familien mit größeren Vermögen. Ja, vielleicht. Dominique ist da genau. Auch eine gute Brücke zwischen den Generationen. Die junge Generation bringt den Zugang mit. Die ältere Generation bringt oft auch die Erfahrung mit, was langfristige Verantwortung ist. Gemeinsam kann daraus eine bessere Entscheidungsqualität entstehen. Das ist ein schöner Gedanke, Marc. Denn am Ende geht es ja nicht darum, alte Denkweisen gegen neue auszuspielen. Alt gegen neu. Es geht eher darum, digitale Möglichkeiten mit finanzieller Reife zu verbinden. Ja, Dominique, lass uns das Ganze doch mal, was wir jetzt die letzten Minuten erarbeitet haben, nochmal praktisch einordnen. Was wären denn aus deiner Sicht praktische Schritte für Familien, die dieses Thema angehen wollen? Na ja, ganz klar, Der erste Schritt ist überhaupt erstmal ins Gespräch kommen. Nicht erst, wenn der Erbfall eingetreten ist oder droht kurzfristig einzutreten oder eine Entscheidung dann dringend wird, sondern viel früher. Ruhig, offen und ohne den Anspruch, alles sofort klären zu müssen. Also eher so eine Art Anfangsgespräch als ein großer Familienrat mit direkt fertigen Beschlüssen. Genau. Der zweite Schritt ist dann nämlich auch, Begriffe zu klären Was bedeutet Risiko, Was bedeutet Sicherheit, was bedeutet langfristig? Und auch dann entstehen vielleicht auch Missverständnisse, weil Generationen dieselben Worte verwenden, aber Unterschiedliches meinen. Das muss erst mal geklärt werden. Ja, da gebe ich dir vollkommen recht. Ich meine, für jemanden mit fünf und zwanzig kann langfristig vielleicht zehn Jahre bedeuten. Für jemanden, der Vermögen überträgt, geht es vielleicht um mehrere Jahrzehnte oder sogar schon auch um die nächste Generation. Absolut richtig. Und dann? Der dritte Schritt ist eine klare Vermögensarchitektur. Also welche Teile des Vermögens dienen der Liquidität, welche der Stabilität, welche dem Wachstum? Und welche Teile sollen flexibel bleiben und welche sind langfristig für die Familie oder die Generationen gemacht? Also im Prinzip sind es. Die Fragen wiederholen sich immer wieder. Das hatten wir eingangs ja schon, wie die, wie man starten soll mit der Anlage. Und das zieht sich durch das Leben, durch die Einzelpersonen, durch die Familien, die Generationen. Wie ein roter Faden. Immer wieder die gleichen Fragen für die Vermögensarchitektur. Genau die ersten drei Punkte sind dann schon mal klar. Und der vierte Schritt ist dann wahrscheinlich ja die Bildung, oder? Ja, richtig, aber Bildung nicht im Sinne von Fachvortrag, sondern verständlich, lebensnah und bezogen auf die echten Entscheidungen. Junge Menschen müssen nicht sofort jedes Detail des Kapitalmarktes verstehen, aber sie sollten verstehen, warum Struktur wichtiger ist als der nächste Impuls. Zusammenfassend kann man also sagen Generationen unterscheiden sich vielleicht im Zugang zu Geld, aber nicht im Bedürfnis nach Orientierung. Ob jemand mit Sparbuch, Immobilie, Depot oder Trading App beginnt. Am Ende geht es immer um die tragfähigen Entscheidungen. Also Dominique, ich nehme aus dem Gespräch noch mal mit, dass der einfache Zugang zur Geldanlage nicht automatisch schlecht ist. Im Gegenteil, er kann ein guter Einstieg sein, aber er braucht eben eine gewisse Einordnung. Eine App kann sozusagen helfen, anzufangen. Sie ersetzt aber definitiv nicht die Frage, wohin man eigentlich mit der Anlage, mit diesen Gedanken überhaupt gehen möchte. Ja, und sie ersetzt auch nicht die Frage, welche Verantwortung mit Vermögen verbunden ist. Gerade wenn Vermögen über Generationen gedacht wird, reicht es nicht, nur Kapital weiterzugeben. Es braucht Verständnis, Sprache und gemeinsame Leitplanken. Vielleicht ist auch noch ein wichtiger Punkt für junge Menschen Früh anfangen ist gut, aber früh anfangen heißt nicht, ständig handeln zu müssen. Es kann auch heißen, früh zu lernen, wie man ruhig und auch strukturiert entscheidet. Ja, und die ältere Generation sollte vielleicht anerkennen, dass die nächste Generation nicht einfach alles genauso weitermachen muss. Aber sie sollte verstehen, was zu tun ist. Wenn dieser Dialog gelingt, entsteht finanzielle Klarheit nicht nur für eine Person, sondern für die ganze Familie. Dann wird Vermögen nicht nur übertragen, sondern wirklich weitergeführt. Genau. Und damit sind wir dann wirklich im Kern dieser Folge. Generationsfähigkeit entsteht nicht durch Tempo, nicht durch Trends und nicht durch Kontrolle. Sie entsteht durch Klarheit, Verantwortung, Struktur und vor allen Dingen auch durch den Austausch. Absolut. So, wenn Sie Fragen haben oder wenn Sie sich fragen, wie Vermögen in Ihrer Familie langfristig strukturiert, vorbereitet und generationsfähig gestaltet werden kann, dann sprechen Sie uns gerne darauf an! Vielen Dank fürs Zuhören in dieser Folge von FINANZDIALOG und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank und bis bald.

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