258 | Immobilie verkauft – was tun mit dem Geld? Wie aus Liquidität wieder Klarheit wird

Shownotes

Eine Immobilie ist verkauft, der Kaufpreis ist auf dem Konto – und plötzlich steht eine große Frage im Raum: Was soll mit diesem Kapital jetzt geschehen? In dieser Folge sprechen Antonio Sommese und Nadine Kostka von Liebinsfeld darüber, warum nach einem Immobilienverkauf nicht die schnelle Anlageentscheidung im Vordergrund stehen sollte, sondern die klare Struktur des Vermögens.

Der Verkauf einer Immobilie verändert mehr als nur den Kontostand. Aus gebundenem Sachwert wird liquide Vermögensmasse. Das eröffnet neue Handlungsspielräume, bringt aber auch neue Entscheidungen mit sich: Wie viel Liquidität ist sinnvoll? Welche Rolle soll das Kapital im Ruhestand spielen? Was ist für Sicherheit, Entnahmen, Wachstum oder die nächste Generation gedacht?

Wir ordnen ein, warum Liquidität zunächst kein Fehler ist, sondern Gestaltungsspielraum. Entscheidend ist, dass aus dem Betrag auf dem Konto wieder ein tragfähiger Plan entsteht – mit klaren Funktionen, passenden Zeithorizonten und bewusster Risikosteuerung.

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00:00:00: Speaker: Stellen wir uns eine typische Situation vor Eine Immobilie wird verkauft. Vielleicht das langjährige Familienhaus, vielleicht eine vermietete Wohnung, vielleicht auch ein Objekt aus dem Betriebsvermögen. Auf einmal liegt ein hoher Betrag auf dem Konto. Und obwohl das auf den ersten Blick komfortabel klingt, beginnt genau dann die eigentliche Herausforderung. Ja, genau. Weil mit dem Verkauf nicht nur Geld frei wird, sondern eben viele Fragen entstehen Was mache ich denn jetzt mit dem Kapital? Soll ich es sofort wieder investieren? Wie viel darf auf dem Konto überhaupt bleiben? Und was bedeutet das für Steuern, Ruhestand, Kinder, die Sicherheit oder auch laufende Aufgaben? Und weil gerade eine große Summe dann eben groß ist und sie sich eben nach Entscheidung und diese Entscheidung sich eben plötzlich sehr groß anfühlt, das ist ein wichtiger Punkt. Nadine. Viele Menschen denken jetzt habe ich Liquidität, also muss ich schnell etwas daraus machen. Aber genau dieser Gedanke kann gefährlich sein. Nach einem Immobilienverkauf ist Zeitdruck selten ein guter Ratgeber, ein guter Ratgeber. Natürlich. Die zentrale Frage lautet nicht Wo bekomme ich jetzt die beste Rendite? Sondern Welche Rolle soll dieses neue Kapital künftig in meinem Leben spielen? Ja, und damit sind wir schon mitten im Thema dieser Folge. Herzlich willkommen bei diesem FINANZDIALOG. Das Thema heißt Immobilie verkauft. Was nun? Wir sprechen heute darüber. Toni, warum nach einem Verkauf nicht die Produktauswahl im Vordergrund stehen sollte, sondern die Vermögensstruktur, also die Frage, wie aus einem großen Geldbetrag nämlich ein tragfähiger Finanzplan wird. Ja, Nadine. Denn eine Immobilie hat im Vermögen meist eine bestimmte Funktion. Sie war Sachwert, vielleicht Einkommensquelle, vielleicht Sicherheit, vielleicht auch ein emotionaler Anker. Nach dem Verkauf verändert sich diese Funktion aus gebundenem Vermögen, wird liquide Vermögensmasse und Liquidität ist sehr wertvoll, aber nur dann, wenn sie sinnvoll geordnet wird. Das stimmt, weil Liquidität ohne Struktur kann auch Verunsicherung bringen. Liquidität mit Struktur schafft allerdings dagegen Handlungsspielraum. Und das ist ein großer Unterschied. Und deshalb ist der erste Schritt nach einem Immobilienverkauf eben nicht die Frage jetzt nach Produkten, nach Fonds, nach Anleihen, Aktien, Tagesgeld oder sonstiges, sondern es ist die Frage Was soll dieses Geld für mich denn jetzt leisten? Ja, das sind alles Aspekte, Nadine, Aber lass uns mit dem beginnen, was in der Praxis wirklich oft unterschätzt wird. Dem emotionalen Moment nenne ich das Ein Immobilienverkauf ist selten nur eine finanzielle Transaktion. Gerade bei selbstgenutzten Immobilien hängen Erinnerungen daran, bei vermieteten Immobilien vielleicht jahrelange Arbeit, Instandhaltung, Entscheidungen, Gespräche mit Mietern. manchmal vielleicht auch der eine oder andere Konflikt. Ja, tatsächlich. Und bei Unternehmern oder Selbstständigen kommt noch etwas hinzu Immobilien wurden oft über Jahrzehnte aufgebaut und stehen damit auch für eine Sicherheit, für eine Substanz. Man hatte Kontrolle darüber und wenn diese Immobilie eben dann verkauft ist, entsteht auf dem Kontostand nicht nur ein gutes Gefühl. Einerseits. Manche empfinden nämlich aber auch Erleichterung und die anderen eben vielleicht auch Unsicherheit. Oder auch beides. Ja, das erleben wir häufig. Da sagt jemand Jetzt ist das Geld endlich verfügbar. Und im nächsten Satz Aber ich weiß gar nicht, ob ich mich damit wohlfühle. Das ist nachvollziehbar. Eine Immobilie schwankt nicht täglich sichtbar im Wert. Ein Depot dagegen schon. Ein Kontostand wirkt stabil, verliert aber durch Inflation über die Zeit doch an Kaufkraft. Jede Form des Vermögens hat somit eigene Risiken. Deswegen ist es ja so wichtig, die alte Sicherheit der Immobilie auch nicht zu idealisieren. Immobilien tragen auch Risiken wie jetzt Leerstand oder Sanierung. Oft ein Klumpenrisiko. Auch weil es natürlich ein hoher Betrag ist. Man hat regionale Abhängigkeiten, politische Eingriffe. Es gibt Zinsänderungen und natürlich auch der Verwaltungsaufwand ist damit verbunden. Und nach dem Verkauf werden diese Risiken dann zwar reduziert, aber es entstehen neue, nämlich Entscheidungsrisiken. Und diese müssen dann ja auch bewusst gesteuert werden. Ja, da sprichst du an Nadine, da bin ich bei dir. Das größte Risiko ist nämlich nach dem Immobilienverkauf nicht, dass das Geld vielleicht mal ein paar Wochen oder Monate gar nicht investiert ist oder auch mal auf dem Tagesgeld liegt. Das größte Risiko ist eine Entscheidung, die nicht zur eigentlichen Lebenssituation passt. Zum Beispiel alles auf einmal in eine viel zu schwankungsanfällige Struktur zu investieren. Oder aus Angst, vielleicht jahrelang dauerhaft viel zu defensiv investiert zu bleiben. Ja, Oder sich vielleicht auch einfach nur von einzelnen Meinungen, die draußen sind, sich treiben zu lassen. Ich muss jetzt. Ich muss nicht, ich weiß nicht. Das ist ja auch sehr, sehr emotional. Absolut. Und hier passt auch der Satz sehr gut Vermögen braucht Struktur, eben weil die Struktur nicht besonders spektakulär ist, sondern weil sie dann entsprechend Orientierung gibt. Und nach dem Immobilienverkauf sollte man auch nicht versuchen, sofort die perfekte Anlage zu finden. Man sollte sich auch auf keinen Fall unter Zeitdruck setzen lassen. Man sollte sich zuerst die richtige Ordnung schaffen und die richtigen Fragen stellen. Ja, da bin ich bei dir. Nadine. Wenn wir mit Mandanten nach einem größeren Verkauf sprechen, stellen wir häufig eine einfache Frage Welche Aufgabe soll dieses neue Kapital erfüllen? Die Antwort ist selten Nur eine einzige. Ein Teil soll vielleicht Sichtbarkeit geben, Ja, Sichtbarkeit geben, Sicherheit, das Gefühl Ich habe alles im Griff. Der andere Teil soll vielleicht sagen Mensch, jetzt habe ich keine Mieteinnahmen mehr. Es wäre doch toll, wenn ich einfach laufende Entnahmen aus dem Vermögen hätte. Und ein anderer Teil soll vielleicht langfristig wachsen, wo man sagt Mensch, das wäre toll, wenn das Rendite bringt. Und dann gibt es noch einen ganz anderen Teil, der vielleicht sagt Mensch, vielleicht wäre es auch sinnvoll, Geld schon an die Kinder oder an die Enkel weiterzugeben. Und diese müssen Gelder müssen ja somit gut erhalten bleiben. Ja, wir vergleichen das ja auch gerne wie mit so einem Architekten, das am Anfang ganz viele Fragen auch erst mal gestellt werden. Und das ist eben auch der Punkt Man braucht eine Vermögensarchitektur, dann daraus nämlich Kapital ist nicht einfach nur eine Summe, es hat eben Funktionen. Und wenn diese Funktionen vorher nicht definiert werden, wird auch jede Anlageentscheidung ein bisschen unscharf, weil Tagesgeld wird vielleicht dann zu niedrig verzinst wahrgenommen. Die Aktien wirken dann schnell zu schwankungsreich, Anleihen wirken zu kompliziert, Fonds vielleicht zu unklar und man vergleicht Produkte, bevor man überhaupt den Zweck kennt, was sie erfüllen sollen. Ja, und es geht ja in dem Podcast hier um das Thema Immobilien. Da ist auch glaube ich diese Finanzarchitektur, die du ansprichst, ein guter Ansatz und ich würde sogar so ein bisschen in dem Erklärungsbeispiel noch mal da bleiben, weil wir reden ja rund um Immobilien. Ja, das ist wie beim Bau eines Hauses. Niemand würde doch zuerst Fliesen kaufen und danach überlegen, wie viele Zimmer das Haus haben soll. Bei Vermögen passiert aber genau das immer wieder. Sehr häufig. Man beginnt mit einzelnen Anlageideen statt mit einem Grundriss und einem richtigen Plan. Genau. Also das heißt, man muss erst so ein Bild aufbauen, also einen sinnvollen Grundriss. Und das kann eben dann wieder aus mehreren Bausteinen bestehen, nämlich erstens eine Liquiditätsreserve, vielleicht für kurzfristige Ausgaben und Sicherheit. Der zweite Raum im Grundriss ist ein Stabilitätsbaustein für mittelfristige Planung. Und drittens ein Wachstumsbaustein, der für langfristige Ziele und auch den Kaufkrafterhalt da sein soll. Und möglicherweise viertens ein separater Baustein, der was du gerade angesprochen hattest für Schenkungen, Erbschaftsplanung oder auch für die eigenen besonderen Lebensprojekte da sein, als Wunsch vielleicht erfüllt werden soll, der schon sehr, sehr lange gehegt wird. Und ja, dafür soll das dann natürlich auch stehen. Ja, da bin ich bei dir, Nadine. Und wichtig ist doch diese Bausteine haben unterschiedliche Zeitperspektiven. Geld, das in den nächsten zwölf Monaten vielleicht für eine Steuerzahlung, für eine Renovierung und Umzug oder einfach eine größere Anschaffung aus wie ein Wohnmobil gebraucht wird. Gehört nicht den schwankungsintensive Anlagen. Kapital, das für die nächsten, vielleicht fünfzehn oder zwanzig Jahre nicht benötigt wird, kann dagegen doch ganz anders strukturiert werden. Das ist richtig und das erlebe ich häufig, dass da in unseren Gesprächen so ein Aha Moment entsteht. Denn eben nicht die gesamte Summe muss eben die gleiche Risikostruktur haben. Und nach dem Immobilienverkauf geht es eben nicht darum, die eine einzige Lösung für alles zu finden, also die eierlegende Wollmilchsau. Es geht darum, das Kapital so aufzuteilen, dass dann wirklich die Funktionen, die Anlagezeiträume und die Risiken klar definiert sind. Und ich glaube, das können wir doch immer ein bisschen am besten erklären, wenn man Beispiele macht. Absolut. Nehmen wir mal ein Beispiel Jemand verkauft jetzt eine Immobilie für neun hundert tausend Euro. Davon werden achtzig tausend Euro in den nächsten zwei Jahren für, wie gesagt Steuern, Umzug, Modernisierung vielleicht für eine andere Wohnung benötigt. Oder man will sich doch einfach nur schön machen. Weitere ein hundert fünfzig tausend sollen als Sicherheits und Flexibilitätspuffer dienen. Ein Teil davon soll einfach den Ruhestand ergänzen. Und wie eben schon gesagt, vielleicht noch dieser berühmte Teil, der langfristig für die nächste Generation gehen soll. Und das alles auf so einer großen Summe wie neun hundert tausend. Ja, und in so einer Situation wäre es wenig sinnvoll, über die eine Anlage für neun hundert tausend Euro zu sprechen. Denn viel besser wäre es, da jetzt zu überlegen, welche Aufgabe bekommen, welche Teilbeträge und erst daraus würde sich dann ergeben, ob dann ein Betrag eben kurzfristig jetzt liquide bleiben soll, ob er defensiv strukturiert wird oder ob er eben wie gesagt ein langfristiger Wachstums Baustein sein soll. Ja, Nadine und da gibt es ja so ein Begriff, der im Zusammenhang mit dem Immobilienverkauf immer wieder auftaucht und das ist Liquidität. Viele Anleger haben ein ambivalentes Verhältnis dazu. Einerseits fühlt sich Liquidität sicher an ich habe diese Großen bei mir bei neun hundert tausend einfach auf meinem Konto liegen. Andererseits haben wir ja schon gesagt, entsteht so das Gefühl Ja, irgendwie muss das Geld doch arbeiten, oder? Ja, absolut. Das ist ein sehr verbreiteter Gedanke. Aber Liquidität ist nicht automatisch Ineffizient. Liquidität ist eben auch ein Gestaltungsspielraum. Sie wird erst dann problematisch, wenn sie dauerhaft ohne Aufgabe herumliegt. Das nenne ich immer gern so gern, wenn das Geld auf dem Konto chillt. Ja, wenn es keine Aufgabe hat. Und Aber ein bewusst geplanter Liquiditätspuffer ist etwas anderes als eben nämlich planloses Abwarten. Toni. Genau, Nadine. Wenn jemand nach dem Verkauf zunächst einen strukturierten Entscheidungsprozess durchläuft, ist Liquidität überhaupt kein Fehler. Sie verhindert, dass man unter Druck investiert. Sie ermöglicht, steuerliche Themen sauber zu klären. Sie schafft Raum für familiäre Entscheidungen. Und sie hilft oft, die eigene Risikotragfähigkeit realistisch einzuschätzen. Ich kenne das noch von meiner Bankzeit. Ja, da bist du angestellt in der Bank und dann kommt eine große Summe auf das Konto des Mandanten. Und dann versuchst du vielleicht einfach den Mandanten zu überzeugen, das schnellstmöglich anzulegen. Weil für dich als Bank ist das ja ein Riesenvorteil. Während wir hier in unserer freien, unabhängigen Beratung sagen Stopp mal, Wir müssen erst diese Themen wie Risikotragfähigkeit, familiäre Entscheidungen. Wir müssen einfach über diesen Plan mal nachdenken. Absolut. Und das ist eben genau das, was du gerade ansprichst. Liquidität darf keine Dauerlösung werden, nur weil es sie kurzfristig sich vielleicht angenehmer anfühlt, dass immer verfügbar zu haben. Gerade größere Beträge, die nämlich auf dem Konto erstmal diese Ruhe vermitteln, lösen langfristig eben dann Fragen aus, weil man weiß ja, es gibt Inflation, man weiß, Lebenshaltungskosten steigen, ich brauche künftig Entnahmen oder ich habe eben noch Ziele, die berücksichtigt werden müssen. Und deswegen ist es da so wichtig, wie du gerade sagst, erstmal den Plan zu machen. Ja, da reite ich jetzt einfach noch ein bisschen drauf rum. Nadine Weil dieses Thema liegt mir so total am Herzen. Liquidität ist ein Werkzeug. Es ist kein Anlagekonzept. Sie sollte bewusst dosiert werden, wie du gerade angesprochen hast, weil zu wenig Liquidität führt dazu. Ich muss vielleicht irgendwas verkaufen, was im Minus ist. Und dann habe ich einen Zwangsverkauf und das ist keine gute Lösung. Wenn ich aber Liquidität, was wir schon haben, vielleicht zehn Jahre für zwei Prozent anlege und die Inflationsrate ist zwei Komma fünf Prozent, dann habe ich doch einen Kaufkraftschwund. Das sind jetzt wieder so diese einzeln rausgefischte Beispiele von mir. Die richtige Höhe hängt eigentlich von dieser ganz klaren Lebenssituation ab. Was das für mich bedeutet und wie ich damit für mich persönlich doch langfristig umgehen will, das ist ein ganz wichtiger Punkt, den du gerade ansprichst. Weil die Lebenssituation eines Mandanten, in dem er gerade den Verkauf tätigt, ist ja so entscheidend. Steht er eben noch mitten im Berufsleben oder steht er gerade eben in der Ruhestandsplanung sphase oder schon im Ruhestand? Ist dann eben ganz wichtig, weil beispielsweise bei Ruhestandsplanung braucht man Liquiditätspuffer, eben weil man vielleicht für mehrere Jahre eben geplante Entnahmen möchte, weil man seine Rente aufbessern möchte, weil man natürlich das Geld auch nutzen möchte für unerfüllte Träume. Und wer weiß, dass eben die nächsten Jahre finanziell abgesichert sind, kann langfristig einfach die Anlagen entsprechend ruhiger halten, kann ruhiger schlafen, auch wenn Märkte mal schwanken. Ja, das ist besonders nach einem Immobilienverkauf wichtig, wenn aus einem Sachwert plötzlich ein Finanzvermögen wird. Die Schwankungen eines Depots sind sichtbarer als die Wertveränderungen einer Immobilie. Deshalb braucht es nicht nur mathematisch passende Strukturen, sondern eine psychologisch tragfähiges Konzept. Tja, psychologisch tragfähig? Was heißt das denn dann eigentlich? Der Anleger muss doch dann verstehen, warum welcher Baustein überhaupt existiert oder nicht? Weil wenn ein Wachstumsbaustein schwankt, darf das nicht sofort die gesamte Sicherheit in Frage stellen. Der der macht genau das, was er eben tun soll. Und wenn der Sicherheitsbaustein aber wenig Rendite bringt, ist das eben kein Versagen, sondern ein Teil seiner Funktion. Und jeder Teil des Vermögens muss an seiner Aufgabe gemessen werden. Ja, dann gehen wir doch mal zu einem nächsten Block, den wir als Inhalt uns für heute ausgedacht hat. Für den Podcast, der so ein bisschen die Überschrift hat Investieren statt spekulieren. Nach einem Immobilienverkauf melden sich doch oft viele Stimmen. Die Banken, wie schon gesagt, rufen an Geld ist auf dem Konto, Bekannte haben tolle Tipps. Mit der größeren Summen ist man einfach sensibler, nimmt Medien vielleicht anders wahr, macht sich Gedanken. Sind Bitcoins ein Thema oder mache ich dann doch lieber gar nichts? Und natürlich kommt auch das eigene Bauchgefühl. Die einen sagen dann Jetzt sind Aktien zu hoch, andere sagen Jetzt muss man sofort einsteigen. Und wieder andere empfehlen dann daraus neue Immobilien, Gold, Festgeld oder Beteiligungen oder auch vielleicht einzelne Themenfonds. Also du siehst, es prasseln so viele Möglichkeiten auch einfach extern auf jemanden ein, weil er jetzt eine große Summe zur Verfügung hat. Dann haben auf einmal Fremde ganz viele Ideen für einen. Ja, und deshalb ist diese eigene Haltung so wichtig. Einordnung statt Prognose. Niemand weiß zuverlässig, wie sich Märkte in den nächsten Monaten entwickeln. Viele versuchen vorherzusagen, aber das ist dann eben auch nur eine Prognose. Der Versuch, den perfekten Einstiegszeitpunkt zu finden, führt oft dazu, dass man gar nichts macht, dass man verharrt, einen Stillstand hat oder eben auch zu hektisch wird, weil man gerade eben den Einstiegszeitpunkt unbedingt nicht verpassen möchte. Ja, und somit fragt doch ein strukturierter Investmentansatz Welche Risiken bin ich bereit und in der Lage zu tragen? Welche Anlagehorizont steht zur Verfügung? Welche Rendite ist notwendig, um die etwaigen Ziele zu erreichen und welche Schwankungen sind einfach für mich akzeptabel? Ja, und das ist eben genau ein wichtiger Punkt, weil Toni das unterscheidet ja investieren von Spekulieren. Spekulation basiert oft nur auf einer Meinung über eine nahe Zukunft. Und beim Investieren basiert es eben auf einen Plan, der mit unterschiedlichen Zukunftsverläufen dann umgehen kann, eben nach dem Immobilienverkauf. Ist diese Robustheit, dass man für sich diese Struktur erstmal schafft und Klarheit schafft, ganz entscheidend. Zur Struktur gehört auch Diversifikation. Eine Einzelimmobilie ist häufig ein erheblicher Klumpen im Vermögen. Nach dem Verkauf entsteht die Chance, dieses Klumpenrisiko zu reduzieren. Das bedeutet nicht, dass die Immobilie schlecht sind. Es bedeutet nur, dass ein Vermögen mit einem einzigen dominierenden Baustein oft wenig robust ist, als es sich anfühlt. Da fällt mir noch ein Fall aus der Praxis an den hatte ich vor einiger Zeit. Mandant hat die Immobilie vermietet und hatte eine Mieteinnahme von ein tausend Euro verdient. Die war steuerpflichtig, weil er hatte keine Abschreibungen mehr, die Immobilie lange im Besitz und dann hat er gemerkt Mensch, ich bin doch in Rente. Und warum kriege ich nur ein tausend Euro, wenn die Immobilie vier hundert zwanzig tausend Euro wert ist? Oder die Idee war dann Wir haben nicht nur die Idee, die Praxis, wir haben die Immobilie verkauft und jetzt nimmt er jeden Monat zwei tausend Euro und macht sich einfach eine schöne Zeit im Ruhestand. Ja, und er kann den Betrag eben selbst wählen, den er monatlich entnehmen möchte. Das ist ja auch ganz wichtig, dass man dann selbst bestimmen kann, wann ich wie viel monatlich von dem Betrag auch entnehme. Und das ist eben auch ein Punkt, weil was du gerade gesagt hast Diversifikation heißt eben nicht einfach, dass man möglichst viele Produkte besitzt. Es geht eben um diese unterschiedlichen Ertragsquellen Aus welchen Regionen, welchen Anlageklassen, mit welchen Risikotreibern erziele ich die denn? Und ein breit gestreutes Portfolio kann Risiken auch einzelner Unternehmen, Branchen oder Länder so reduzieren, dass das eigentlich gar nicht mehr so hoch ist. Denn was wir alle haben, das ist dieses allgemeine Marktrisiko. Das bleibt ja immer. Aber es wird einfach bewusster getragen, wenn eben diese Diversifikation sehr sehr breit gewählt ist. Ja, Nadine und viele denken bei Markt natürlich immer Aktien. Da kann ich riesige Gewinne machen. Der DAX hat so und so viel Prozent zugelegt. Das ist ja auch alles richtig. Aber manchmal sagen wir auch wenn es langweilig ist, gehören auch Anleihen in den Depot. Und Anleihen können eine sehr wichtige Rolle spielen. Nicht als Ersatz für Aktien, weil die machen hohe Renditen, aber hohe Schwankungen und Anleihen sind auch nicht unbedingt da, um Renditeversprechen zu haben und große Erträge zu versprechen, sondern sie dienen einfach als Stabilitäts und Liquiditätsbausteine, gerade wenn aus dem Vermögen zum Beispiel spätere Einnahmen erfolgen soll. Also so eine monatliche Rente Beispielsweise ist diese Balance zwischen Wachstum und Stabilität skomponenten, sprich zwischen Aktien und Anleihen, ganz zentral. Ja, und deswegen ist diese strategische Aufteilung eben zwischen diesen Aktien, den Anleihen der Liquidität und anderen Bausteinen eben oft wichtiger als die Frage Welches Produkt nimmt man denn dann? Das ist eine der wichtigsten Erkenntnissen überhaupt bei der Vermögensstrukturierung. Denn wer diese Grundsatzentscheidung nämlich sauber für sich trifft, schafft. Dann sind wir wieder beim Architekten. Ein Fundament erstmal, auf das dann auch gebaut werden kann, das stabil ist, auf dem eben diese späteren Entscheidungen dann wirklich beruhen können. Und dann ist ja auch ein ganz wichtiger Punkt, wo wir jetzt noch mal darauf eingehen sollten, weil es fallen ja auch vielleicht Steuern an oder man hat eben das Projekt, dass wenn Immobilie quasi aus einem Firmenbesitz kommt, ja was soll passieren bei Entnahmen? Was ist mit der Familie, die vielleicht noch mitsprechen möchte? Ja, das ist ein guter Punkt, den wir auch noch hier im Podcast auf jeden Fall erwähnen sollten. Und den Blick noch mal erweitern, würde ich da sagen, wie du es angesprochen hast Eben. Ein Immobilienverkauf hat häufig nämlich auch steuerliche und besonders familiäre Dimensionen. Wir ersetzen hier natürlich keine Steuerberatung, aber aus Vermögenssicht ist wichtig Steuern dürfen nicht erst nach der Anlageentscheidung auftauchen. Sie gehören doch von Anfang an in die Planung. Deswegen Absolut. Es kann nämlich zum Beispiel auch sein, dass es offene Steuerzahlung geben. Daraus ergibt sich Ergeben oder Fristen, Spekulationsfristen oder betriebliche Bezüge oder Fragen zur reinen Investition gestellt werden müssen. Und auch Schenkungen oder Übertragung innerhalb der Familie sollten auf gar keinen Fall. Ganz spontan aus dem Bauch heraus erfolgen, sondern schon mal überlegt sein, vorher und eben in so ein Gesamtkonzept eingebettet worden sein, damit man auch eben strategisch da die richtige Entscheidung trifft. Ja, das wird dann besonders relevant, wenn wirklich große Beträge da sind. Da stellt man sich schon die Frage Soll ich meinen Kindern schon jetzt etwas geben und vielleicht einfach auch Erbschafts und Schenkungssteuer zu sparen? Also soll ich jetzt Vermögen übertragen? Und das ist keine rein finanzielle Frage. Es hat was mit Verantwortung, Fairness, Selbstbestimmung und manchmal auch mit familiärer Dynamik zu tun. Vielleicht ein Beispiel dazu noch Hast du ein Kind? Hast du zwei Kinder? Welche Summen hast du? Braucht der eine vielleicht jetzt Geld, weil er selbst eine Immobilie gebaut hat und der andere nicht? Also wir hatten da einen Fall vor zwei Wochen, da hatte der Vater überlegt, dem Sohn was zu geben und ich habe ihm nur den kleinen Hinweis gegeben, es wäre doch fair, wenn die Tochter, die ja gar kein Geld braucht, auch die Option jetzt wählt und wir dann beispielsweise einfach Schenkungsteuer Freibeträge ausnutzen können. Das sollte man ja frühzeitig berücksichtigen, wenn größere Vermögen da sind. Und deswegen ist das so wichtig, dass man eben nach einem Immobilienverkauf nicht nur eben das Depot als Lösung betrachtet. Man sollte eben die gesamte Lebenssituation einbeziehen. Auch Wie alt bin ich selbst? Welches Einkommen habe ich? Bin ich schon in einer Phase der Ruhestandsplanung? Was sind die Krankenversicherungsbeiträge, die dann im Ruhestand zu zahlen sind? Habe ich überhaupt eine Pflegevorsorge? Vorsorge Privat schon, oder kommt da noch was auf mich zu, was ich berücksichtigen sollte? Wie ist momentan meine Wohnsituation? Muss da noch was umgebaut werden? Habe ich eine altersgerechte Wohnung? Auch Habe ich vielleicht noch andere familiäre Verpflichtungen? Oder gibt es eben Nachfolge oder persönliche Wünsche, die eben noch mit eingebaut werden sollten in das Gesamtkonzept? Jetzt hast du aber viele Komponenten aufgemacht. Ja, da hast du recht, das muss man alles. Dinge trifft ja nicht alles auf jeden gleichzeitig zu. Aber wir müssen ja rauskriegen, wo die Priorität für den Einzelnen liegen. Vielleicht ist es gut, da wieder mal ein Beispiel zu haben. Eine sieben und sechzig jährige Mandantin verkauft ein vermietetes Mehrfamilienhaus, weil ihr der Verwaltungsaufwand einfach zu groß geworden ist. Der Verkaufserlös soll künftig einen Teil ihres täglichen Lebensstandard sichern. Gleichzeitig möchte sie aber ihre Kinder später Vermögen hinterlassen. In diesem Fall geht es nicht darum, die maximale Rendite zu suchen. Es geht A) um eine Einnahmestruktur. B) Stabilität und natürlich auch C) Das ist so, diese Kaufkraft zu erhalten, damit die Kinder auch ein schönes Erbe antreten können. Ja, da habe ich auch ein Beispiel. Ein Ehepaar, Mitte fünfzig verkauft auch eine nicht mehr benötigte Immobilie und möchte mit Anfang sechzig auch beruflich kürzer treten. Und hier kann zum Beispiel der Verkaufserlös zu einem Brückenbaustein werden, weil ein Teil finanziert zum Beispiel die Jahre, bis dann die Rente wirklich beginnt. Ein Teil bleibt dann auch als Reserve erhalten und der andere Teil? Der darf eben langfristig arbeiten und investiert werden. Und ohne diese klare Struktur würde man diese unterschiedlichen Aufgaben leicht vermischen und eben nicht so sauber zuordnen können. Ja, das ist noch mal ein guter Hinweis mit Aufgaben vermischen. Ja, das wird gerne so gemacht. Nach dem Motto Ich will alles gleichzeitig erreichen, aber da steigt oft das Risiko falscher Entscheidungen. Dann wird manchmal langfristiges Kapital einfach aus Angst zu defensiv gehalten oder kurzfristig benötigtes Kapital wird viel zu riskant angelegt. Beides kann vermeidbar sein. Und da sind wir immer wieder an dem Punkt, wenn die Struktur vorher einfach sauber definiert wird. Ja, und dann ist ja auch Struktur sauber definieren. Kommen wir noch mal zu einem Punkt, weil das passt auch zu dem nächsten Thema, was wir hatten. Weil oft werden wir ja auch gefragt Soll ich jetzt alles investieren, nichts investieren oder soll ich schrittweise in den Markt einsteigen? Und diese Fragen stellen sich ja die meisten nach einem Verkauf. Und wenn das so ein großer Betrag auf dem Konto liegt, Soll ich also jetzt alles auf einmal investieren oder schrittweise? Und da lautet unsere ehrliche Antwort Das hängt eben nicht nur vom Markt ab, sondern vor allem von der Person, die vor uns sitzt oder die gerade in dieser Situation ist. Und was möchte der? Ja, da ist jeder auch ein bisschen anders, weil rein theoretisch kann eine sofortige Investition langfristig sinnvoll sein, wenn der Anlagehorizont lang genug und die Zielstruktur einfach feststeht und gut geplant ist. Praktisch ist aber doch entscheidend, ob der Anleger, der diese Entscheidung auch emotional tragen kann, weil es einen Unterschied, ob ich jetzt fünf hundert tausend anzulegen habe oder vielleicht früher nur fünfzig tausend. Und gerade nach einem so großen Immobilienverkauf mit sechsstelligen Summen kann vielleicht einen stufenweise Einstieg helfen, den Übergang vom Sachwert zum Kapitalmarkt besser zu verarbeiten. Aber da ist auch wichtig, dass dieser stufenweise Einstieg auch nicht zu einer verdeckten Marktprognose wird. Also dass man nicht sagt, wir warten erst mal ab, bis es günstiger wird. Aktuell sind die Aktienmärkte so gut gelaufen, sondern dass man eben vorher definiert, dass man einen klaren Umsetzungsplan über mehrere Tranchen zwar macht, weil das eben die eigene Risikowahrnehmung eben reduziert und eben auch zur Entscheidungssicherheit dann auch beiträgt. Ja, Nadine, das ist ein großer Unterschied. Strukturierte Umsetzung, so wie wir sie uns vorstellen, bedeutet doch Höhe Zeitpunkte und die Struktur des Vermögens werden genau vorher festgelegt. Aber da gibt es auch die andere Seite, was der eine oder andere macht. So ein Aktionismus, weil Aktionismus bedeutet doch, man entscheidet je nach Schlagzeile neu. Der eine Weg schafft Disziplin. Der erste und der zweite. Der Aktionismus schafft doch eher Unsicherheit. Toni Das ist ja auch so ein Punkt. Dann, wenn man auch ja schon angelegt hat, gehört ja auch noch ein wichtiger Baustein dazu, nämlich das Rebalancing. Rebalancing bedeutet Die Märkte entwickeln sich sehr unterschiedlich und dadurch wird die ursprüngliche Aufteilung auch ein Stück weit verschoben. Und deswegen braucht ein gutes Portfolio aus unserer Sicht auch klare Regeln, wie es wieder zu dieser Zielstruktur zurückgeführt wird. Eben nicht, weil man die Märkte eben besonders gut teilen möchte, sondern eben damit das eigene Risikoprofil stabil bleibt und man dann konsequent daran festhalten kann. Ja Nadine, da sind wir wieder beim Kern. Die wichtigen Entscheidungen nach einem Immobilienverkauf ist nicht diese perfekte Einzelanlage unter uns. Die gibt es ja sowieso nicht. Es ist doch die Frage nach dem Rahmen, nach dem Plan. Und wenn dieser Rahmen, sprich Plan steht, dann werden Einzelentscheidungen viel leichter nachvollziehbar und ruhiger. Das ist richtig. Deswegen lasst uns doch mal eine praktische Einordnung machen. Ich finde es immer gut, wenn man so ein Gerüst hat, dass man irgendwie so einen kleinen Leitfaden bekommt. Und wir möchten jetzt hier unseren Podcast Hörern fünf Fragen mit an die Hand geben, die sie sich selbst stellen können. Also vielleicht noch mal kurz zusammengefasst Wer eine Immobilie verkauft hat oder kurz davor steht, sollte sich aus unserer Sicht diese fünf Fragen stellen. Nämlich erstens Welche Beträge werden kurzfristig wirklich benötigt? Wie schon gesagt, für Steuern, Wohnen, Anschaffungen oder Verpflichtungen? Ja, und welche laufenden Einnahmen fallen durch den Verkauf vielleicht weg? Die sogenannten Mieteinnahmen. Gerade nämlich bei vermieteten Immobilien, darf man nicht nur auf den Verkaufserlös schauen, sondern muss sich auch die Frage stellen, wie meine monatliche Liquidität gestaltet werden soll. Denn wenn Mieteinnahmen wegfallen, muss klar geklärt werden, ob diese und wie diese ersetzt werden sollen. Kommen wir zur dritten Frage Welche Ziele hat das Kapital? Also wie schon angesprochen, soll es für Ruhestandssicherheit, Familie, Pflegevorsorge, für die Lebensqualität, Schenkung, Wachstum. Da hatten wir jetzt ja ganz viele Punkte schon genannt eben dienen, weil diese Ziele sollte man für sich konkret benennen. Und ohne diese Zieldefinition sollte eben man keine Anlageentscheidung treffen, weil dann bleibt sie einfach sehr beliebig. Ja, Nadine, und da sind wir schon bei dem vierten, dem vorletzten Punkt. Welche Schwankungen sind finanziell und emotional für den Anleger tragbar? Das ist nicht dasselbe. Manche könnten rechnerisch mehr Risiko vertragen, schlafen aber schlecht damit. Andere unterschätzen, wie belastend sichtbare Schwankungen nach so einem Immobilienverkauf sein können. Ja, und fünftens Wie wird die Umsetzung gesteuert? Also welche Zielstruktur wird gewählt? Welche Liquidität bleibt dann verfügbar? Wird schrittweise investiert? Wann wird überprüft, Welche Rollen spielen auch Steuerberater, Vermögensverwalter oder Familienmitglieder dabei? Ja, und diese fünf Fragen verhindern keine Unsicherheit. Aber sie ordnen sie. Und genau darum geht es. Finanzielle Klarheit bedeutet nicht, dass jede Zukunft planbar wird. Es bedeutet, dass Entscheidungen nachvollziehbar und tragfähig sind. Genau. Weil Ein Immobilienverkauf ist oft eben ein Wendepunkt, Manchmal finanziell, manchmal auch persönlich und häufig für Mandanten auch beides. Denn der Verkauf beendet eine Vermögensphase und eröffnet eine neue. Und diese Phase sollte eben nicht zufällig beginnen, sondern verdient einen Plan. Ja, das sind ja schon diese Schlussgedanken, die, in die wir jetzt so ein bisschen uns gemacht haben. Wie können wir diesen Podcast auch am Ende noch mal ein bisschen strukturiert machen? Denn wer nach dem Verkauf doch nur fragt Wo bekomme ich jetzt Rendite? Greift einfach zu kurz. Die bessere Frage lautet und muss lauten Wie soll mein Vermögen künftig aufgebaut sein, damit es zu meinem Leben passt? Aus dieser Frage entsteht Struktur und aus Struktur entsteht ja bekanntlich Ruhe. Deswegen, liebe Podcasthörer. Liquidität nach einem Immobilienverkauf darf nicht nur als Problem wahrgenommen werden. Sie ist eben auch eine Chance. Aber sie braucht eine Aufgabe und ein Teil der darf Ihnen dann die Sicherheit geben. Ein Teil darf Flexibilität schaffen und ein Teil der darf für sie langfristig wachsen. Und entscheidend ist, dass diese Rollen eben bewusst von Ihnen auch festgelegt werden. Und vielleicht ist das die wichtigste Botschaft dieser heutigen Folge Nach dem Immobilienverkauf muss nicht sofort alles entschieden werden. Nicht gleich direkt hier und heute. Aber es sollte geordnet entschieden werden und nicht aus Druck, nicht aus Angst, nicht aus Renditejagd, sondern aus einem klaren Verständnis der eigenen Ziele und Möglichkeiten. So ist es. Und Toni Vermögen ist eben auch kein Selbstzweck. Es ist ein Werkzeug für Sicherheit, Freiheit, Verantwortung und ein selbstbestimmtes Leben. Ja, und wenn Sie selbst eine Immobilie verkauft haben oder einen Verkauf planen oder vor der Frage stehen, wie größere Liquidität sinnvoll strukturiert werden kann, dann nehmen Sie sich die Zeit für die entscheidenden Fragen vor der eigentlichen Anlageentscheidung. Und wenn Sie dabei eine unabhängige Einordnung wünschen, sprechen Sie uns gerne an Wir betrachten nicht nur einzelne Anlagen, sondern die gesamte Struktur dahinter. Verständlich, langfristig und immer im Interesse unserer Mandanten. Ja, und das war unsere heutige Folge von FINANZDIALOG. Wir stehen ja für finanzielle Klarheit in einem selbstbestimmten Leben.

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