257 | Steueroptimierter Sparplan: Warum Struktur mehr zählt als Rendite

Shownotes

Viele Anleger achten bei ihrem Sparplan vor allem auf Rendite, Kosten und die Auswahl des passenden ETFs. Doch ein oft unterschätzter Faktor ist die steuerliche Struktur. Denn gerade beim langfristigen Vermögensaufbau entscheidet nicht nur, wie viel Rendite erzielt wird, sondern auch, wie viel davon am Ende tatsächlich erhalten bleibt.

In dieser Folge sprechen Antonio Sommese und Marc Seifer darüber, was ein steueroptimierter Sparplan wirklich bedeutet – und warum es dabei nicht um Tricks oder kurzfristige Steuersparmodelle geht, sondern um eine kluge, langfristig tragfähige Vermögensarchitektur.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem der richtige Umgang mit dem Freistellungsauftrag, die Besteuerung von Kapitalerträgen, die Vorabpauschale bei Fonds und ETFs sowie die Teilfreistellung bei Aktienfonds. Außerdem geht es um die Frage, wann ein klassisches Depot ausreichen kann und wann ein Versicherungsmantel im Rahmen der langfristigen Vermögensplanung sinnvoll sein könnte.

Themen dieser Folge:

Warum Steueroptimierung kein Steuerspartrick ist Welche Rolle der Sparerpauschbetrag und der Freistellungsauftrag spielen Was Anleger über Vorabpauschale und Teilfreistellung wissen sollten Warum steuerliche Vorteile immer zur persönlichen Lebensplanung passen müssen Wann ein Depot sinnvoll ist – und wann eine Mantellösung ergänzend interessant sein kann Welche typischen Fehler Anleger bei steueroptimierten Sparplänen vermeiden sollten

Kernaussage der Folge: Ein guter Sparplan beginnt nicht beim Produkt, sondern beim Ziel. Entscheidend ist nicht die Frage, wo kurzfristig die wenigsten Steuern anfallen, sondern welche Struktur langfristig zu Anlagehorizont, Flexibilität, Risikobewusstsein und späteren Entnahmeplänen passt.

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00:00:00: Speaker: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von FINANZDIALOG, dem Podcast rund um Vermögensaufbau. Kluge Entscheidungen und die Frage, wie Geld im echten Leben sinnvoll für Sie arbeiten kann. Heute sprechen wir über ein Thema, das viele unterschätzen. Es geht um den steueroptimierten Sparplan. Also nicht einfach nur wo spare ich monatlich zwei hundert, fünf hundert oder ein tausend Euro? Sondern vor allem Wie spare ich so, dass am Ende möglichst viel von der Rendite bei mir bleibt? Denn viele Menschen achten beim Sparplan auf den ETF, auf die Rendite, vielleicht auch noch auf die Kosten. Aber der steuerliche Rahmen wird oft erst dann interessant, wenn zum Ersten Mal Abzüge auf dem Auszug auftauchen. und dann kommt schnell die Frage Moment mal, ich investiere doch langfristig. Warum gehen denn jetzt schon Steuern ab? Genau darüber sprechen wir heute. Was bedeutet steueroptimiert überhaupt? Welche Fehler sehen wir häufig und worauf kommt es an, wenn man Vermögen nicht nur aufbauen, sondern auch intelligent strukturieren möchte. Toni. Wenn jemand den Begriff steueroptimierter Sparplan hört, denkt er sofort an irgendeinen Trick, an irgendeine clevere Abkürzung. Ja, und genau da sollten wir direkt sauber anfangen, Marc. Ein steueroptimierter Sparplan ist kein Steuerspartrick. Es geht nicht darum, das System zu umgehen. Es geht darum, die bestehenden Regeln einfach klug zu nutzen. Also es geht um Struktur anstatt um Tricks. Ganz genau. Steueroptimierung beginnt oft nicht mit etwas Exotischem, sondern mit dem ganz simplen Fragen Welches Produkt nutze ich? Wie wird es besteuert? Wie lange ist mein Anlagehorizont? Und passt die Lösung überhaupt zu meinen Zielen? Denn ein Sparplan für Vermögensaufbau in fünfzehn oder zwanzig Jahren ist etwas anderes als Geld, das ich vielleicht in drei Jahren für eine größere Ausgabe brauche. Absolut Marc. Und deshalb ist schon der erste Denkfehler vieler Anleger Sie suchen nach dem besten Sparplan, obwohl es den isoliert betrachtet gar nicht gibt. Es gibt nur den passenden Sparplan für die jeweilige Lebenssituation. Lass uns mal damit beginnen. Was viele kennen Der klassische ETF Sparplan im Depot, der ist für viele Menschen ein guter und sinnvoller Einstieg. Einfach transparent, breit gestreut. Aber steuerlich sollte man verstehen, was dort passiert. Zum Beispiel Kapitalerträge sind in Deutschland grundsätzlich steuerpflichtig. Richtig Marc Auf Kapitalerträge fällt grundsätzlich die Abgeltungssteuer von fünf und zwanzig Prozent an, dazu kommt in der Regel noch der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Aber gleichzeitig gibt es den Sparerpauschbetrag. Manche nennen ihn auch Freistellungsauftrag. Aktuell ein tausend Euro pro Person und zwei tausend Euro bei zusammen veranlagten Ehegatten. Das heißt also, bis zu dieser Grenze können Kapitalerträge steuerfrei bleiben, wenn ein entsprechender Freistellungsauftrag auch eingerichtet ist. Richtig. Und das ist schon die erste Stelle, an der Steueroptimierung beginnt nicht spektakulär, Marc aber wirksam. Denn erstaunlich viele Menschen nutzen ihren Freistellungsauftrag gar nicht so sauber aus und verteilen ihn einfach falsch auf mehrere Banken. Also für die Hörer. Erster Praxistipp Bevor man über komplexe Konstruktionen nachdenkt, sollte man erst einmal die Basics bzw den Freistellungsauftrag sauber einstellen. Ganz genau Marc, denn wer hier nachlässig ist, verschenkt schon oft Jahr für Jahr unnötig Geld. Ein wichtiger Punkt vielleicht auch wenn wir beim Thema ETF Sparplan sind Viele Anleger irritiert das oder übersehen diesen Punkt die Vorabpauschale. Ja, das erleben wir regelmäßig. Viele denken Solange ich nicht verkaufen, zahle ich keine Steuern. Das ist bei Fonds und ETFs so pauschal eben nicht ganz richtig. Toni, erklär das doch noch mal bitte. Ja, die Vorabpauschale ist vereinfacht gesagt eine Mindestbesteuerung beim. Und ganz wichtig thesaurierenden Fonds. Sie kann anfallen, auch wenn kein Verkauf stattgefunden hat. Relevant wird sie vor allem dann, wenn der Fonds im jeweiligen Jahr eine positive Entwicklung hat und der gesetzlich maßgebliche Basiszins entsprechend angesetzt wird. Das ist eben genau der Punkt, den viele nicht auf dem Schirm haben. Sie sagen Ich habe doch gar nichts entnommen oder verkauft und trotzdem kommt es zu einer steuerlichen Belastung. Ja, ich könnte jetzt wieder sagen, das Finanzamt ist kreativ und versucht hier so wie es geht, schon mal ein bisschen an Steuergeld zu kommen. Ja, das schließt nicht ein, dass ein ETF Sparplan nicht schlecht ist. Um Gottes Willen, überhaupt nicht. Es geht nur wer Vermögen aufbaut, sollte die steuerliche Mechanik verstehen. Sonst wirken Dinge später wie unangenehme Überraschungen. Jetzt gibt es aber auch auf der Depotseite einen steuerlichen Vorteil, den viele überhaupt nicht kennen. Ja, Du meinst die Teilfreistellung bei Aktienfonds? Richtig. Bei Aktienfonds sind sind für Privatanleger dreißig Prozent der Erträge steuerfrei. Wenn sie die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen. Das gilt nach dem Investmentsteuergesetz sowohl für Ausschüttungen als auch für die Vorabpauschale und Veräußerungsgewinne. Also auch das gehört zur Steueroptimierung. Nicht nur die Frage, welche ETF, sondern auch wie wird dieser steuerlich behandelt? Denn wenn zwei Lösungen auf den ersten Blick ähnlich aussehen, kann die steuerliche Ausgestaltung auf lange Sicht einen relevanten Unterschied machen. Und genau dort wird es eben spannend. Nicht im ersten Jahr und auch nicht wirklich im zweiten, sondern über zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahre. Ich glaube, an der Stelle ist ein wichtiger Gedanke. Steueroptimierung bedeutet nicht automatisch, dass ich heute gar keine Steuern zahle. Sehr wichtiger Punkt Marc. Es geht eher um drei Dinge Erstens Steuern vermeiden, wo es sinnvoll und legal ist. Zweitens Steuern in die Zukunft verschieben, damit Kapital länger für mich arbeiten kann und drittens die falsche Hülle für das richtige Ziel vermeiden. Toni Es sollte also nicht heißen Wo zahle ich am wenigsten Steuern? Sondern die Frage müsste lauten Welche Struktur ist für mein Ziel, mein Zeithorizont und meine Entnahmepläne. Die richtige? Exakt. Denn eine steuerliche interessante Lösung die nicht zu ihrem Leben passt. Ist am Ende trotzdem keine gute Lösung. In den letzten Jahrzehnten wurden viele Euro verloren mit vermeintlichen Steuersparmodellen, die einfach nicht funktionieren. Schiffe, Filmfonds etc. Da war einfach die Motivation, die Motivation Steuern, steuern, Steuern sparen und am Ende was Steuern sparen, weil das Kapital weg ist Marc. Und damit kommen wir zu einem Punkt, der für viele unserer Hörer besonders spannend sein dürfte. Wann reicht ein normales Depot und wann kann vielleicht ein Versicherungsmantel sinnvoll sein? Genau da wird Steueroptimierung strategisch. Denn bei langfristigen Vermögensaufbau kann eine vorgebundene Versicherung unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich sehr interessant sein. Was heißt denn unter bestimmten Voraussetzungen bei nach zwei tausend vier abgeschlossenen Versicherungsverträgen gilt grundsätzlich Der Unterschiedsbetrag zwischen Leistung und eingezahlten Beiträgen ist steuerlich relevant. Erfolgt die Auszahlung aber erst nach mindestens zwölf Jahren Vertragslaufzeit und nach Vollendung des zwei und sechzigste Lebensjahr, ist bei einer Kapitalauszahlung grundsätzlich nur die Hälfte des Unterschiedsbetrag steuerpflichtig. Das ergibt sich aus der einkommensteuerlichen Vorgaben und den Anwendungshinweisen der Finanzverwaltung. Wow, Also die Hälfte der Erträge nur zu versteuern. Das heißt, für jemanden, der sehr langfristig denkt, kann das ein echter Unterschied sein. Ja, ich versuche es jetzt noch mal so ein bisschen banal in nicht perfektem Beispiel zu erklären. Aber du hast ein Depot und das steigt von ein hundert auf zwei hundert tausend. Dann realisierst du irgendwann die ein hundert tausend Gewinn und dann zahlst du fünf und zwanzig tausend Abgeltungssteuer. Jetzt stell dir mal vor, du hast ein Konstrukt, wo du auch ein hundert tausend anlegst und ein hundert tausend Gewinn machst. Aber die Besteuerungsbasis verändert die ein hundert tausend, sondern nur die Hälfte davon. Wenn ich von der Hälfte nur fünf und zwanzig Prozent Abgeltungssteuer bezahlen muss, ist einfache Mathematik. Da sparst du einfach schon ganz schön Geld. Ja, denn man darf das nicht isoliert betrachten. Man muss natürlich auch von allen Anlagen die Kosten, die Flexibilität, die Zielsetzung, die Verfügbarkeit und die konkrete Vertragsgestaltung mitdenken. Also ein paar Pferdefüße gibt es da schon noch. Also ist nicht automatisch Versicherung besser als das Depot? Nein, genauso wenig wie umgekehrt. Ein Depot kann hervorragend sein. Ein Versicherungsmantel kann in bestimmten Fällen sehr sinnvoll sein. Die entscheidende Frage lautet immer Für wen, wofür und für welchen Zeitraum? Lass uns das doch noch mal greifbar machen. Wir nehmen zwei Personen, beide sparen langfristig Vermögen, beide investieren diszipliniert monatlich. Beide wählen vernünftige Fonds. Person A spart im klassischen Depot und nutzt den Freistellungsauftrag sauber, denkt aber vor allem in Flexibilität und Person B hat einen sehr langen Zeithorizont, möchte später strukturiert Vermögen entnehmen und legt großen Wert auf steuerliche Effizienz über viele Jahre. Ja, da kann es sein, dass Person A, dass das Depot einfach als passende Lösung vorhanden ist. Einfach, klar, flexibel. Und für Person B kann eine zusätzliche Mantellösung interessant sein, gerade dann, wenn sie zur Ruhestandsplanung oder zum langfristigen Vermögensaufbau passt. Das heißt, Steueroptimierung ist am Ende immer eingebettet in die Gesamtstrategie. Toni Was sind denn aus deiner Sicht die häufigsten Fehler beim Thema steueroptimierter Sparplan? Der erste Fehler ist ganz klar Marc Nur auf Rendite schauen. Viele sehen eine schöne Durchschnittsrendite und vergessen die Kosten, Steuern und Struktur. Und was ist der zweite? Ja, wie wir schon gesagt haben, den Freistellungsauftrag nicht sauber nutzen. Das ist banal, aber leider, leider weitverbreitet. Und hast du auch noch einen dritten? Kurzfristiges Denken Viele können die optimale Lösung für die nächsten sechs Monate. Aber Steueroptimierung entfaltet ihre Stärke meist erst über längere Zeiträume. ich habe auch noch einen vierten, den ich ergänzen würde. Menschen wählen ein Produkt, weil sie irgendwo gehört haben, dass es steuerlich toll sein soll, aber ohne zu prüfen, ob sie mit der Lösung überhaupt richtig schlafen können. Marc Absolut. Da hast du noch einen ganz wichtigen Punkt. Ein Sparplan muss nicht nur steuerlich sinnvoll sein, er muss auch menschlich tragfähig sein. Wenn jemand eine Konstruktion findet, die er nicht vertraut und ständig daran zweifelt, sie wäre nur abgeschlossen, hat nach dem Motto Ich war ich du. Steuern sparen? Ja, dann ist sie in der Praxis für ihn nicht die beste Lösung. Und was sagst du dann? Mandanten, wenn sie fragen Wie kann ich in meinem Sparplan Steuern optimieren? Ich sage meistens Wir schauen zuerst nicht auf das Produkt, sondern auf Ihr Ziel. Wofür sparen Sie? Wie lange soll das Geld arbeiten? Wie flexibel müssen sie bleiben? Und wie sieht Ihre gesamte Vermögensstruktur eigentlich aus? Also es ist wichtig, erst die Strategie und dann das richtige Produkt oder die richtige Hülle. Genau richtig Marc das, sehe ich, das sehe ich zu ein hundert Prozent auch so. Denn erst wenn das Ziel klar ist, kann man sinnvoll entscheiden, ob ein klassischer ETF Sparplan im Depot reicht, ob eine zusätzliche Versicherungslösung, also ein Mantel, sinnvoll ist oder ob vielleicht beides nebeneinander intelligent eingesetzt wird. Ja, du hast es schon gesagt und das erleben wir ja oft. Es ist gar nicht entweder oder, sondern eine Kombination. Richtig häufig ist die bessere Lösung eine saubere Kombination. Liquidität wird dort, wo sie gebraucht wird. Langfristige Vermögensaufbau dort, Wo der Anleger Zeit hat, das Geld einfach arbeiten zu lassen und steuerliche Vorteile dort, wo es zur Gesamtstrategie passt. Ich finde beim Sparplan auch immer spannend, dass Steueroptimierung zwar wichtig ist, aber Disziplin ja oft am Ende noch viel wichtiger ist. Du Marc, da hast du vollkommen recht, wenn man die Statistiken sich anguckt. Ich glaube, jede Versicherung, jede zweite Versicherung reicht nie. Das Ende, die da einfach vorzeitig gekündigt. Das ist natürlich sehr schade, weil da einfach Geld verloren geht. Ein steuerlich gutes Konzept bringt wenig, wenn der Anleger halt nach zwei Jahren nervös wird und dann einfach wieder alles umwirft. Ja, oder beim Sparplan, wenn nach den ersten Schwankungen der direkt wieder gestoppt wird. Der Renditekiller ist also nicht die Steuer. Es ist in der Regel das Verhalten der Anleger Marc Ja, das ist eigentlich eine schöne Botschaft, weil sie auch vielen Druck nimmt. Man muss nicht immer die perfekte Lösung haben, aber man sollte eine geeignete Lösung haben, die man auch langfristig durchhalten kann. Sehr gut gesagt, Marc. Und wenn dann die steuerliche Seite auch noch sauber strukturiert ist, dann wird aus einem einfachen Sparplan ein wirklich gutes Vermögensaufbau Instrument. Toni Vielleicht geben wir unseren Hörern zum Schluss noch mal ein paar Fragen mit, an denen Sie ihren eigenen Sparplan einmal prüfen können. Erstens Wie nutze ich meinen Freistellungsauftrag sinnvoll aus? Und vielleicht auch ganz wichtig wo habe ich überhaupt meinen Freistellungsauftrag hinterlegt? Zweitens verstehe ich überhaupt, wie mein Sparplan besteuert wird. Und drittens passt die Lösung, die ich benutze, zu meinem Anlagehorizont? Oder spare ich langfristig mit einer Struktur, die eigentlich nur kurzfristig gedacht ist? Lass mich hier mal noch ein viertes ergänzen Geht es mir vor allem um Flexibilität, um langfristigen Vermögensaufbau oder auch um spätere Entnahmen? Ist mein Sparplan Teil einer Gesamtstrategie oder einfach nur ein Produkt, das ich irgendwann einfach abgeschlossen habe? Wenn man das Ganze zusammenfasst, dann ist ein steueroptimierter Sparplan nicht automatisch der mit dem größten Werbeversprechen, sondern der, der zu Ihrem Ziel passt, steuerlich sauber aufgebaut ist und Ihnen hilft, über viele Jahre konsequent Vermögen aufzubauen. Manchmal ist es ein einfacher ETF Sparplan im Depot und manchmal ist eine ergänzende Mantellösung sinnvoll. Sehr oft liegt die Stärke nicht in der Einzelentscheidung, sondern wie schon erwähnt, in einer klugen Kombination daraus. Genau, Marc. Denn Vermögensaufbau gelingt selten durch irgendeinen Aktionismus. Er gelingt durch Klarheit, Struktur und gute Entscheidungen, die man über einen langen Zeitraum treffen muss. Liebe Hörer, wenn Sie sich jetzt fragen, ob Ihr bestehender Sparplan steuerlich sinnvoll aufgestellt ist, dann lohnt sich ein zweiter Blick oft mehr, als viele denken. Denn gerade bei längeren Laufzeiten können kleine strukturelle Unterschiede eine spürbare Wirkung entfalten. Vielen Dank, dass Sie heute wieder im FINANZDIALOG dabei waren. Und wenn Ihnen die Folge gefallen hat, freuen wir uns, wenn Sie den Podcast abonnieren. Mit Menschen teilen für die das Thema vielleicht ebenfalls interessant ist. Und wenn Sie noch Fragen rund um Vermögensaufbau, Struktur und kluge Finanzentscheidungen haben, dann begleiten wir Sie gerne dabei. Bis zur nächsten Frage. Bis bald.

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