254 | Steueroptimiert investieren: Wann ein Versicherungsmantel sinnvoll sein kann
Shownotes
In dieser Folge sprechen Nadine Kostka von Liebinsfeld und Dominique Meßmer darüber, warum bei der Geldanlage nicht nur die Auswahl der Fonds, ETFs oder Strategien zählt, sondern auch die passende Hülle.
Wann reicht ein klassisches Depot aus? Und wann kann ein Depot im Versicherungsmantel steuerlich und strategisch sinnvoll sein?
Im Fokus stehen Steuerstundung, Umschichtungen ohne sofortige Steuerbelastung, die 12/62-Regelung und die Frage, wie Vermögen langfristig für den Ruhestand strukturiert werden kann.
Klar ist: Ein Versicherungsmantel ist kein Wundermantel. Entscheidend sind Kosten, Laufzeit, Flexibilität und die Frage, ob die Lösung zur persönlichen Vermögensstrategie passt.
Kernaussage: Nicht die Hülle allein entscheidet – sondern ob sie zur Aufgabe des Vermögens passt.
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00:00:00: Speaker: Nadine, ich habe manchmal das Gefühl, dass wenn Menschen über Geldanlage sprechen, geht es eher um die Frage Was soll ich kaufen? Welchen Fonds, also welchen ETF, welche Aktie oder welche Strategie? Aber das ist doch klar, ist es auch wichtig. Aber es gibt doch auch darüber hinaus noch einen anderen Part, der ganz wichtig ist. Es ist nur Teil der Wahrheit. Es ist nicht nur entscheidend, was ich habe, sondern vielleicht auch in welcher Hülle. Oder was sagst du dazu? Absolut. Und damit sind wir schon mitten im Thema. Dominique. Denn viele Anleger denken beim Investieren automatisch an ein klassisches Depot. Aber es gibt eben Situationen, in denen man prüfen sollte Ist das klassische Depot wirklich die beste Lösung oder macht es Sinn, ein Investmentdepot in einem Versicherungsmantel einzubetten? Also eine andere Hülle dafür zu nehmen? Ja, und bevor jetzt der ein oder andere Hörer denkt Oh Gott, Versicherung ist eh nichts für mich und überhaupt nicht verständlich. Ich denke, wir sprechen heute über ein interessantes Thema ohne Fachchinesisch, oder? Was sagst du? Absolut. Oder sprichst du Chinesisch?
00:01:03: Speaker: Also es geht heute um eine Versicherungslösung. Normalerweise hat man vielleicht eher das klassische Depot im Kopf, aber was kann das denn? Was bedeutet es, wenn man ein Depot in einem Versicherungsmantel sieht? Welche Vorteile bietet es? Worauf kommt es an? Worauf sollte ich denn unbedingt achten dabei? Sie erfahren heute erstens, warum das klassische klassische Depot für viele Mandanten weiterhin eine sehr gute Lösung ist. Zweitens, warum ein Depot im Versicherungsmantel aber in bestimmten Situationen Vorteile bietet. Drittens, warum welche steuerliche und strategischen Effekte interessant sein können. Zum Beispiel eben bei langen Laufzeiten, Umschichtungen oder beim Vermögensaufbau für den Ruhestand. Und viertens, worauf Sie achten sollten, damit aus einer guten Idee keine teure Verpackung wird. Das ist ein wichtiger Punkt, Nadine. Denn nur weil etwas steuerlich interessant klingt, ist es nicht automatisch sinnvoll. Das erleben wir oft in unserem Alltag. Ja, dass der Anleger auf einen steuerlichen Vorteil schaut und dabei total vergisst, ob das überhaupt zur eigenen Vermögens Strategie passt. Das ist ein bisschen, als würde man ein Auto kaufen, weil es eine tolle Farbe hat. Ja, aber es soll dann ja auch zuverlässig von A nach B bringen. Absolut. Es soll fahren können, zum Leben passen und es sollte vielleicht auch nicht mehr verbrauchen als es bringt es ja gerade in der heutigen Zeit auch ganz wichtig. Absolut. Und das gleiche gilt natürlich auch für die Geldanlage. Eine steuerliche steuerliche Struktur kann sehr wertvoll sein, aber es muss zur Anlage passen, zu einem selbst passen und zur Lebensplanung passen, zur Laufzeit. Und natürlich muss man auch die Kosten im Blick haben. Ja klar, auf die Kosten achten wir ja immer. Und deswegen kommen wir doch mal zu dem klassischen Depot. Das ist ja die Lösung. Dominique Die wir im Grunde am häufigsten einfach bei unserer Geldanlage benutzen. Ja, das klassische Depot ist für die meisten Menschen einfach die Basis. Das Depot ist transparent, man sieht, welche Fonds sind enthalten, welche ETFs, welche Wertpapiere? Also man kann alles nachvollziehen und man sieht genau, wie sich das Vermögen entwickelt. Man kann kaufen, verkaufen, umschichten, entnehmen und die Strategie natürlich auch jederzeit anpassen. Das ist ein großer Vorteil für unsere Mandanten auch. Man ist einfach immer flexibel. Genau. Und das ist eben ein ganz wichtiges Stichwort. Flexibilität ist eben generell in unserer Beratung ganz, ganz wichtig, weil viele Menschen kommen zu uns dann mit den Fragen Ich habe eine Summe aus, jetzt zum Beispiel ein Immobilienverkauf, Was mache ich denn jetzt damit? Oder man bekommt eine Abfindung oder eine Versicherung wird ausgezahlt. Oder Sie möchten ihr Vermögen eigentlich gern neu ordnen, aber wissen eben nicht genau, wie. Und was sollen sie mit dem Geld dann entsprechend machen? Und in solchen Fällen ist ein Depot häufig eben sehr gut geeignet, weil man das Vermögen ganz sauber strukturieren kann. Ja, ganz genau. Also wir können. Wir gehen hin und bilden einfach Vermögenstöpfe. Ein Teil ist für die kurzfristige Liquidität, ein Teil für die mittelfristige Planung und ein Teil soll langfristig wachsen. Genau. Und das ist für viele Mandanten eben sehr angenehm, weil es eben diese Ordnung schafft. Und Geld ist da nicht einfach nur ein großer Betrag auf dem Konto, sondern es bekommt eine Aufgabe. Und im besten Fall, ich sage das immer so gerne Schick das Geld auf die Straße und es soll dann bitte Geld aus Geld verdienen und dann wieder seine Freunde mitbringen. Und wenn Geld eben keine Struktur hat, wird es eben auch anfällig für Bauchentscheidungen. Dann liest man eine Schlagzeile, hört eine Prognose oder sieht im Fernsehen natürlich, die nächste Krise ist wieder da. Und dann hat man das Gefühl, man muss was verändern. Man verfällt so in Aktionismus. Oder eben man steckt den Kopf in den Sand und macht einfach gar nichts. Beides ist einfach keine gute Lösung. Ein klassisches Depot hilft, wenn es sauber geplant ist, aber Vermögen bewusst und nachvollziehbar aufzubauen. Deshalb ist es in vielen Fällen unsere erste Wahl, wenn unsere Mandanten zu uns kommen. Und wir sind ja vor allen Dingen auch extrem günstig, weil wir ja die ein hundert Prozent Rabatt geben im Vergleich zur Bank auf den Ausgabeaufschlag. Also insofern ist das die Lösung. Auf jeden Fall so unsere Premiumlösung erst mal, aber jetzt kommen wir mal da drauf, weil im Depot, in dem klassischen Depot haben wir eben auch ein paar steuerliche Aspekte, die wir berücksichtigen müssen. Und da muss man auch ein bisschen genauer hinsehen. Denn wie wir gesagt haben, es ist transparent und flexibel. Aber wenn Fonds dann Gewinne machen oder Ausschüttungen entsprechend vornehmen. Dann kommen natürlich ganz normal auch steuerliche Vorabbelastungen ins Spiel und die haben dann entsprechend ihre Auswirkungen, weil die Steuern sind halt nicht grundsätzlich schlecht, die gehören ja bei jeder Geldanlage auch in dem Sinne dazu. Aber das kann natürlich langfristig eben eine Entwicklung darauf haben, weil es natürlich dann von dem Depotwert weggeht abgezogen wird. Genau. Stellen wir uns einfach mal vor, jemand baut ein Vermögen auf über zehn, zwanzig, vielleicht sogar fünf und zwanzig Jahre. Dann geht es nicht nur darum, welche Rendite die Anlage denn erwirtschaftet, sondern es geht auch darum, wie viel Steuern die Renditen, die eben was übrig bleiben. Genau. Also wir freuen uns ja alle über Gewinne, aber die Gewinne Gewinne müssen versteuert werden. Das Vermögen soll vor allen Dingen weiterarbeiten nach Steuern. Deswegen ist es wichtig zu gucken, was bleibt denn überhaupt noch nach Steuern übrig? Und hier kann es einen Unterschied machen, ob die Erträge laufend besteuert werden oder eben erst am Ende der Laufzeit. Absolut. Und das ist eben auf den ersten Blick vielleicht nur ein kleiner Unterschied, was du jetzt gerade gesagt hast. Aber bei langen Zeiträumen kann der Zinseszinseffekt hier eine ganz enorme Rolle spielen. Ob es eben stetig immer Entnahmen gibt oder am Ende die Besteuerung nur käme, wenn Kapital, das sonst nämlich eben früher versteuert worden wäre, länger investiert bleibt, kann es eben länger Erträge erwirtschaften. Und das nennt man dann so schön Steuerstundung. Das ist aber das klingt ziemlich trocken Nadine oder? Ja, Steuerstundung ist jetzt vielleicht nicht ganz so sexy, aber ich meine im Steuerrecht, Formular, Anlage Kap oder sonstiges ist ja jetzt auch nicht so sexy. Naja, sagen wir einfach mal, der Effekt ist spannend, oder? Absolut. Also wir wollen ja alle nicht unbedingt Steuern vermeiden, aber wir würden sie gerne das ein oder andere Mal auch nach hinten schieben, wenn das ein Vorteil ist. Also Nadine, man könnte so sagen, es ist nicht Steuern nie zu zahlen, sondern lieber Steuer später zahlen und dann in der Zwischenzeit, wie du es schon gesagt hast, das Kapital arbeiten lassen. Genau. Und deswegen kommen wir jetzt eben zu dem Thema, das wir heute in dem Podcast ja auch haben, weil es geht ja um steueroptimierte Anlagen. Da gibt es eben eine Lösung im Versicherungsmantel. Und wer uns kennt, der weiß, wir sind jetzt überhaupt keine Freunde der Kapitalanlage innerhalb einer Versicherung. Aber es macht durchaus manchmal Sinn, wenn man die richtige Lösung hat. Die richtige Lösung heißt in dem Fall Versicherungsmantel. Das klingt erst mal schwer. Ja, manche denken an eine klassische Lebensversicherung, so wie früher mit Garantiezins, dicke Vertragsordner und viel Papier. Aber all das ist es ja heutzutage. So sieht es gar nicht aus bei uns. Der moderne Versicherungsmantel funktioniert einfach anders. Im Kern geht es um die vorgebundene Renten oder Lebensversicherung als steuerliche und rechtliche Hülle. Wir nutzen einfach das als als Werkzeug für uns. Innerhalb dieser Hülle kann dann die individuelle Anlagestrategie umgesetzt werden, mit zum Beispiel Fonds oder ETFs. Genau. Weil das heißt dann Dominique die Geldanlage selbst kann eben in der Depotstrategie genauso gebaut werden wie bei uns im klassischen Depot. Der Unterschied liegt nur in der Hülle, die uns in anderen rechtlichen Rahmen bietet und damit eben entsprechende Vorteile bringt. Weil jetzt ist es so Während der Laufzeit ist es eben, dass die Besteuerung nicht anfällt, sondern erst dann bei Auszahlung. Also, Nadine. Der Versicherungsmantel ist also kein Wundermantel? Nein, tatsächlich nicht. Man zieht ihn eben nicht an und plötzlich ist jedes Anlageproblem gelöst. Ja, das ist schade eigentlich. Wär ja auch zu schön. Aber so funktioniert Vermögensplanung leider nicht. Eine schlechte Anlagestrategie wird durch einen Versicherungsmantel nicht automatisch gut. Genau. Aber die Reihenfolge muss eben stimmen. Erst die Ziele definieren, in der Beratung, dann die Strategie, dann die passende Struktur finden. Und erst dann stellt sich eben die Frage. Nimmt man jetzt dafür ein klassisches Depot oder eben die Lösung in einem Versicherungsmantel? Denn wenn man nicht zuerst auf das Produkt schaut, dann ist die Gefahr groß, dass es letztendlich die Anlage überhaupt nicht zum eigenen Leben passt, zur eigenen Lebenssituation, zur eigenen Lebensphase. Deswegen ist es besser, man macht es erst andersherum. Wir schauen uns zunächst das Leben an, die Ziele, die Vermögenssituation und suchen dann die passende Lösung. Genau. Ich meine, Dominique, das ist ja jetzt. Wir haben ja ein paar Hörer dabei, die nicht Mandant von uns sind. Schade eigentlich, aber für die wollen wir natürlich auch etwas bieten. Das heißt, wir gehen in unserer Beratung zwar so vor, aber es sollte jeder auch für sich natürlich selbst machen, dass er entsprechend so vorgeht. Und jetzt kommen wir mal zu dem Thema, dass wir gesagt haben, jetzt wollen wir immer die Vorteile auch dieses steueroptimierten Modells eben uns angucken. Und da sind wir beim ersten Vorteil, dass eben innerhalb dieses Versicherungsmantels eine Steuerstundung während der Laufzeit eben da ist. Das heißt, im klassischen Depot können diese laufenden steuerlichen Effekte eben entstehen. Im Versicherungsmantel ist das aber häufig so, dass die Erträge während der Laufzeit und innerhalb des Vertrages verbleiben und nicht sofort wieder bei dem Anleger versteuert werden. Und das kann eben dazu führen, dass mehr Kapital im Vertrag investiert bleibt und damit entsprechend mehr Erträge entstehen. Genau. Also mehr Kapital im Vertrag bedeutet eben mehr Rendite erwirtschaften. Und das ist besonders bei längeren oder langfristigen Laufzeiten interessant. Denn wenn man sagt, das Geld brauche ich jetzt in den nächsten zwei, drei Jahren, dann ist es meist nicht der richtige Fall für für einen Versicherungsmantel. Das ist viel zu kurz gedacht. Aber wenn jemand sagt, ein Teil meines Vermögens soll zehn, zwölf, fünfzehn, vielleicht sogar zwanzig Jahre für den Ruhestand, soll für mich arbeiten, dann ist der Versicherungsmantel schon eine ganz interessante Möglichkeit für die Geldanlage für den Ruhestand vorzuplanen. Absolut ja. Und dabei ist es wichtig. Die Steuerstundung dabei ist kein Geschenk vom Finanzamt, wo ein Schleifchen drum gemacht wird. Das Finanzamt hat nichts zu verschenken, glaube ich. Leider ist es so, oder? Ja, leider. Aber der Vorteil liegt eben darin, dass der Steuerzeitpunkt einfach nach hinten verschoben wird. Und diese Zeit kann eben bei einer langfristigen Anlage helfen. Und deswegen ist es ja der erste Vorteil, den wir glaube ich schon mal, vielleicht kann man das auch mit mit einem Garten vergleichen. Also man hat den Garten und nimmt jetzt jedes Mal die jungen Pflanzen oder einen großen Teil der jungen Pflanzen raus. Aber weil man denkt, man verschafft dem jetzt Luft. Ja, aber weniger Pflanzen bedeutet eben auch weniger Wachstum. Und das ist doch letztendlich ein bisschen schade. Vor allen Dingen, wenn es Pflanzen sind, wo man davon was ernten will und den Ertrag dann eben entsprechend haben möchte. Das ist ein schöner Vergleich. Genau. Gut, kommen wir mal zum Zweiten Vorteil. Umschichtungen ohne sofortige Steuerbelastung. Was heißt das? Dominique Ja, das ist eigentlich, wie du schon sagst, der nächste Vorteil. Denn im klassischen Depot kann ein Verkauf mit Gewinn steuerliche Folgen haben. Und das heißt, wenn wir zum Beispiel einen Fonds verkaufen, der Gewinn steht an, darauf müssen wird die Abgeltungssteuer fällig. Und wenn man seinen Freistellungsauftrag, seinen Sparerfreibetrag schon ausgeschöpft hat, dann muss man eben einen Teil des Gewinnes an das Finanzamt abführen. Und wenn man das Ganze langfristig betrachtet, schrumpft auf diese Weise eben, dass die Gewinne schrumpfen einfach und können sich nicht vermehren. Wie gesagt, das ist aber die klassische Anlage, Das ist überall so, das ist richtig. Und hier ist jetzt eben der Unterschied im Versicherungsmantel, dass diese Umschichtung innerhalb dieser Hülle erfolgen können, ohne dass bei jeder einzelnen Umschichtung eben sofort Steuer ausgelöst wird. Und wie gesagt, bei einer langfristigen Strategie ist das sehr hilfreich. Das Thema ist auch zum Beispiel wenn wir die Anlage ja regelmäßig anpassen, weil sich Märkte eben zum Beispiel verändern oder sich Fonds verändern, sich die Kostenstruktur verändert. Dann ist es eben manchmal besser, dass man eben Anlagebausteine austauscht oder man will das Risiko reduzieren und dann ist eben das sowieso notwendig. Und dann ist das absolut ja eben ein Effekt, den man dort im Versicherungsmantel dann nicht hat. Dominique Das ist doch tatsächlich so wie im Kleiderschrank manchmal ein Vergleich. Das ist im Kleiderschrank. Muss man ja auch manchmal ausmisten und dann entdeckt man Sachen, die man vor zehn Jahre total gut fand und die so schön waren wie zum Beispiel früher die Schlaghosen. Oh Gott, ja, aber das ist natürlich. Bei einem Investment ist dann die Frage Kommt die Schlaghose wieder? Ich sage lieber nicht. Aber manchmal ist es doch eben so, wenn man. Ja klar, irgendwie kommt die alle Erscheinungen wieder. Und tatsächlich nicht jeder Trend hat ja zum richtigen Zeit zu dem Zeitpunkt dann immer auch gezündet. Manchmal lohnt es sich ja auch eben länger in einer Strategie zu bleiben. Und das bedeutet eben, man muss nicht ständig hin und her handeln, aber man sollte mehr strategische Beweglichkeit innerhalb dieser Hülle haben oder hat innerhalb der Hülle mehr Beweglichkeit als eben ohne. Genau. Wichtig ist dabei, dass wir immer noch mal die Steuern im Blick haben. Verkäufe, Umschichtungen verursachen Steuern. Das muss man eben gucken, wie man das passend gestalten kann. Gut, kommen wir zum Vorteil. Drei. Begünstigte Besteuerung bei Auszahlung das Was bedeutet das konkret? Also wenn jetzt später die Auszahlung ansteht, der Rentenversicherung in dem Fall, dann kann es eben so sein, dass eben unter bestimmten Voraussetzungen dann eine steuerlich begünstigte Behandlung möglich ist. Häufig spricht man hier nämlich von dieser zwölf zwei und sechzig Regelung. Also der Vertrag muss mindestens zwölf Jahre laufen und die Auszahlung erfolgt frühestens ab dem zwei und sechzigste Lebensjahr. Und dann kann nämlich bei der Kapitalauszahlung unter bestimmten Voraussetzungen nur die Hälfte des Ertrags mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz besteuert werden. Aber Nadine, wir müssen jetzt hier wirklich noch mal ausdrücklich sagen wir haben hier keine pauschale Empfehlung, die immer in jedem Fall gilt, sondern man muss immer die individuelle Betrachtung sehen. Individuelle Steuerberatung dann auch zu Rate ziehen, ob das Konstrukt, ob der Versicherungsmantel, wie das hier funktioniert, für den einzelnen Mandanten, für den einzelnen Anleger. Die konkrete Besteuerung hängt also immer vom Vertrag, vom Zeitpunkt und von der Auszahlungsform und von der persönlichen Situation ab. Das ist ein wichtiger Punkt. Wir müssen immer planen. Denn wenn jemand langfristig Vermögen für den Ruhestand aufbaut, dann kann die spätere steuerliche Behandlung einen großen Unterschied machen. Genau. Vor allen Dingen, wenn man das schon früh genug plant. Denn die zwölf Jahre beginnen eben nicht rückwirkend, nur weil man es später gerne hätte, sondern man muss tatsächlich. Also ich sag mal, jetzt bin ich sechs und vierzig, für mich wäre das jetzt ein guter Anlagehorizont, im Grunde ab zwei und sechzigste Kann ich da jetzt drauf zugreifen? Also im Grunde genommen ist das immer gut, frühzeitig eben auch sich über den Auszahlungszeitpunkt schon Gedanken zu machen. Eben immer. Nicht nur über kurzfristige Anlagen. Genau. Also deswegen. Die Zeit ist ein ganz wichtiger Faktor, um hier die richtige Entscheidung zu treffen, welche steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten ich denn überhaupt nutzen möchte und eben welchen. Welchen Auszahlungshorizont ich auch habe. Gut, kommen wir zum vierten Punkt. Das ist die Ruhestandsplanung und entnahme. Das hatten wir eigentlich fast jetzt schon mal so ein bisschen auch mit angesprochen gehabt. Sag doch noch mal ganz kurz dazu was. Ja, also wie gesagt, ich habe es schon ein bisschen angedeutet. Im Prinzip ist der Versicherungsmantel ein guter Baustein. Interessanter Baustein für die Ruhestandsplanung. Denn viele Menschen denken beim Vermögensaufbau immer nur in der Ansparphase. Aber was ist denn mit dem Kapital im Ruhestand? Habe ich vielleicht eine Rentenlücke und wie kann ich damit umgehen? Genau, weil die Vermögensnutzung. Die sollte ja dann im Vordergrund stehen im Ruhestand, dass man das Entsparen, das Entsparen im Fokus hat. Und im Ruhestand geht es dann nämlich darum, einen nicht das möglichst größte Depot zu haben, sondern eben daraus etwas zu machen, dass das Geld wieder einen Zweck bekommt und dass es dann wirklich auch entspannt entnommen werden kann, um sich eben wie gesagt die Rente entsprechend aufzubessern. Genau die Stichwort ist noch mal die Rentenlücke zu schließen, das im Fokus zu haben, das man dann im Ruhestand eben die Früchte ernten kann. Um zu dem Garten Beispiel zurückzukommen, um regelmäßige Auszahlungen zu genießen und den Lebensabend dann auch mit Reisen. Oder mit den Kindern mit den Enkelkindern. All das sind wichtige Aspekte für die Ruhestandsplanung. Und hier kommen wir wieder zur Struktur in der Anlage. Also ein Teil würden wir jetzt empfehlen Bleibt flexibel in einem Depot und der andere Teil, der eben langfristig eben arbeiten darf, der könnte in einer Hülle, also in dem Versicherungsmantel arbeiten. Und wieder ein anderer Teil ist eben für die Liquidität, das gar nicht angelegt wird, das als eiserne Reserve dient oder auf dem Tagesgeldkonto dann liegt. Das Entscheidende ist eben bei uns auch darum Es geht immer um die Vermögensarchitektur, und wir nennen das auch sehr gerne ZOGA-Strategie die zielorientierte Geldanlage, wo wir eben genau mit diesem Topfmodell arbeiten, weil jeder Euro hat eine Aufgabe und die soll er dann erfüllen. Und so haben wir dann unsere Töpfchen, die wir immer für den Ruhestand oder aber. Nächster Punkt wäre auch Wie gehe ich damit um, wenn ich das an die innerhalb der Familie übertragen möchte? Mein Vermögen Total wichtiger Punkt. Ja. Also wie kann Vermögen an Kinder, Enkel oder auch an andere Personen weitergegeben werden? Auch hier kann der Versicherungsmantel je nach Gestaltung interessante Möglichkeiten bieten, etwa über Bezugsrechte, Vertragsgestaltung oder eben auch verschiedene Schenkungsmodelle. Und das ist aber ein Bereich. Dominique Den muss man wirklich ganz sorgfältig ausarbeiten, denn hier geht es dann nicht nur um Geldanlage, sondern um das Steuerrecht, Erbrecht, um die Familienkonstellationen. Da muss man dann genau gucken, wer ist denn dann der Versicherungsnehmer, Wer ist die versicherte Person? Wer soll denn bezugsberechtigt sein? Soll Vermögen sofort übertragen werden oder erst später? Und soll, will man vielleicht noch die Kontrolle auch behalten? Da gibt es nämlich auch ganz coole Lösungen. Gibt es auch mehrere Kinder? Sind Pflichtteilsthemen ein Thema oder gibt es vielleicht auch ein Familienmitglied, wo ich denke Oh, soll ich dem jetzt wirklich schon fünf hundert tausend Euro übertragen? Kann er damit gut umgehen? All das sind natürlich Themen, die den einen oder anderen beschäftigen. Absolut. Und gerade deshalb sollte man sich nicht nur fragen Wie spare ich Steuern? Sondern Wie übertrage ich Vermögen, so dass es sinnvoll, fair und langfristig stabil ist? Und da ist der Versicherungsmantel kann hier eben ein Baustein sein, aber er ersetzt keine durchdachte Nachfolgeplanung. Also das war jetzt der Punkt fünf, den wir hatten. Als Vorteil, dass der Versicherungsmantel da tatsächlich tolle Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Nadine hat dann. Gibt es denn nur Vorteile, oder sollen wir auch mal? Vielleicht gibt es auch Nachteile. Auch das müssen wir mal ansprechen, denke ich, oder? Ganz wichtig. Also ein Versicherungsmantel ist doch nicht automatisch immer besser, oder? Nein, genauso ist es. Man muss die Vor und Nachteile einfach betrachten. Und ich finde, das ist auch so ein ganz wichtiger Punkt in meiner Beratung, dass ich eben nicht nur immer über Vorteile informiert werde, sondern auch gegebenenfalls über Dinge, die vielleicht gar nicht so gut zu mir passen. Ich kann dann einfach auch abwägen für mich. Ja klar, weil zum Ersten Der erste Punkt ist zum Beispiel die Kosten. Ja, wenn ein Versicherungsmantel Beispiel zu teuer ist, dann können die steuerlichen Vorteile nämlich schnell verpuffen. Das wäre sehr schade. Oder wie man im Alltag sagen würde wenn die Verpackung so teuer ist als der Inhalt, dann sollte man doch mal drüber nachdenken. Absolut. Genau. Gut. Gut gesagt. Deswegen schauen wir immer auf auf das Gesamtkonzept, auf die Gesamtkosten und nicht nur auf einzelne Zahlen. Das Gesamtbild muss passen. Die Vertragskosten, die Fondskosten, die Verwaltungskosten und die Beratungskosten. Das Gesamtkonzept muss beleuchtet werden, von allen Seiten, positiv wie auch negativ. Und dann ist schon der zweite Punkt, auf den man auf jeden Fall achten sollte, ist eben der Punkt Laufzeit. Ein Versicherungsmantel lohnt sich in der Regel eher bei wirklich langfristigen Anlagehorizont, also sprich im größer zwölf Jahre. Und wer kurzfristig Geld braucht oder eben nicht weiß, ob das Kapital bald verfügbar sein muss, der sollte eben damit sehr vorsichtig sein. Dann kommt man schon auch wieder zum Dritten Punkt. Das ist nämlich die Anlagequalität. Es bringt nichts, eine steuerlich interessante Hülle zu haben, wenn innen nur mittelmäßig oder teure Fonds verfügbar sind, oder? Dominique Ja, absolut. Man muss immer, immer den Inhalt genau prüfen. Und der? Der Schein trügt manchmal. Deswegen immer genau hingucken. Genau. Also hochwertig müssen sie sein, breit gestreut, kosteneffizient und einfach strategisch sinnvoll. Sinnvoll? Genau. Ja, aber. Nächster Punkt. Der vierte Punkt, den ich hier ansprechen möchte, ist die Flexibilität. Kann ich denn zuzahlen, wenn ich das möchte? Oder kann ich entnehmen, wenn ich. Wenn ich noch mal, wie vorhin gesagt, die Rentenlücke ausgleichen möchte, Kann ich die Strategie anpassen, wenn sich in meiner Lebenssituation vielleicht was ändert? Welche Fonds stehen denn überhaupt zur Verfügung und wie funktioniert ein Wechsel? All das sind Punkte, die ich mir vorher genau anschauen sollte. Genau. Und der nächste Punkt, der fünfte ist eben diese steuerlichen Voraussetzungen. Wer bestimmte Vorteile nutzen möchte, muss die Bedingungen dann auch dazu kennen. Sonst plant man eben nur mit den Vorteilen, den man später vielleicht aber gar nicht bekommt. Ja, deswegen vielleicht. Zusammengefasst nicht nur vom Steuervorteil blenden lassen, sondern immer erst prüfen und dann entscheiden. Genau. Und das ist, glaube ich auch ein wichtiger Punkt jetzt, weil ich sage mal für alle wieder Hörer, die eben keine Mandanten bei uns sind, weil wir übernehmen ja diese ganzen Prüfungen im Vorfeld und schauen überhaupt, welches Produkt am Ende des Konzeptes dann entsprechend passt und wirklich die kostengünstigeren Aspekte berücksichtigt. Das muss natürlich dann auch von jedem Einzelnen ganz genau unter die Lupe genommen werden. Ja, ich denke, aus unserer Sicht, so kann man das zusammenfassen, ist ein Teil des Vermögens, der langfristig investiert ist, Ist das der Versicherungsmantel. Eine gute Lösung zum Beispiel eben für den Ruhestand oder für die Familie und spätere Vermögensübertragung? Ja, und auch für Mandanten, die bereits ein größeres Vermögen aufgebaut haben und sagen Ich möchte eben nicht ständig diese steuerlichen Effekte eben durch Umschichtungen auslösen, sondern ich möchte eben diese langfristige Struktur dabei haben. Oder der andere Punkt ist dann eben beim Immobilienverkauf, wenn jemand eine Abfindung oder einen Unternehmensverkauf hatte, eine fällige Lebensversicherung eben bekommen hat und vor der Frage steht Wie mache ich denn jetzt aus der Liquidität Liquidität wieder ein geordnetes Vermögen? Für das, also für die Menschen, könnte das tatsächlich ein sehr interessanter Punkt sein. Genau das ist. Plötzlich hat man eine größere, eine größere Summe auf seinem Konto. Der eine findet das, ich sage mal salopp super cool, der andere kriegt vielleicht Schweißausbruch. Was mache ich denn jetzt mit dem, mit dem vielen Geld auf einmal? Das klingt ganz gut im ersten Moment, aber kann bei dem einen oder anderen vielleicht auch Druck erzeugen. Genau. Und dann sind wir wieder bei unserer Struktur. Die ist eben dann entscheidend. Man muss eben auch nicht alles sofort investieren. Man sollte vorher sich Gedanken machen, welche Ziele hat man, Welche Lösung soll am Ende denn dann herauskommen? Am besten und dann entsprechend mit Plan handeln? Eben ist ein Versicherungsmantel ein Teil eines Planes. Besonders für den langfristigen Anteil des Vermögens ist der Versicherungsmantel gut geeignet, aber eben für Menschen, die alles lieber kurzfristig betrachten und ihre Flexibilität benötigen, aus welchen Gründen auch immer, die nur wenige Jahre investieren möchten. Dann passt meistens der Versicherungsmantel nicht und Kosten Nutzen Rechnung geht einfach dann in dem Fall nicht auf. Genau. So, jetzt haben wir schon ganz viel über Vor und Nachteile gesprochen. Jetzt die Frage Was ist denn jetzt eigentlich besser? Depot Versicherungsmantel? die bessere Frage muss doch eigentlich eher lauten Welcher Teil meines Vermögens braucht welche Hülle? Das ist gut. Es kann also sehr sinnvoll sein, beides auch zu kombinieren, nämlich das klassische Depot für die Flexibilität, Transparenz, Verfügbarkeit und den Versicherungsmantel für langfristige steuerliche Strukturierung und die Liquidität als Sicherheitskomponente. Und vielleicht kommen ja je nach persönlicher Situation auch noch weitere Bausteine hinzu. Genau. Je nach Situation darf das Vermögen eben verschiedene Rollen haben. Genau wie in einem guten Team, oder? Ja, aber es ist. In einem guten Team ist eben nicht jeder Spieler ein Stürmer. Oder es ist auch nicht jeder ein Torwart. Ja, vor allen Dingen, wenn er nicht gerne Tore schießt oder Angst vorm Ball hat, ist er vielleicht auch kein guter Torwart. Ja, was heißt das? Übertragen auf Vermögen? Weil da kennen wir uns besser aus. Dominique Das überlassen wir dem Herrn Sommese zum Beispiel. Ein Teil des Vermögens muss also Sicherheit geben. Ein Teil der darf wachsen, ein Teil muss verfügbar sein. Und der andere? Der darf eben auch steuerlich strukturiert eben angelegt werden. Genau. Also wenn die Rollen klar sind, dann entsteht auch hier eine finanzielle Klarheit. Das ist gut. Das ist sowieso unser Schlagwort, unsere Vision. Finanzielle Klarheit für ein selbstbestimmtes Leben unserer Mandanten. Jetzt waren wir hier die ganze Zeit so theoretisch unterwegs. Nadine Nehmen wir doch jetzt mal ein Beispiel. Also hatte ich kürzlich eine Mandantin, die hat eine Immobilie verkauft. Sechs hundert tausend Euro, einfach auf dem Konto. Liquidität, die jetzt da ist. Der erste Impuls Ich lege jetzt alles ins Depot. Das kann richtig sein, muss es aber nicht, oder? Ja, genau. Weil wir haben ja dann gefragt, ob du in dem Fall Was soll denn dieses Geld eben leisten? Braucht die Mandantin in den nächsten zwei Jahren vielleicht Geld für eine neue Wohnung oder Renovierung? Oder sollen Entnahmen getätigt werden für eine Mietwohnung zu finanzieren? Will sie Kinder unterstützen oder soll eine Sicherheitsreserve verfügbar bleiben? Soll ein Teil langfristig jetzt für den Ruhestand zur Seite gelegt werden? Oder gibt es einen Wunsch, den man sich jetzt erfüllen möchte. Das kann ja auch mal sein oder soll auch an Kinder oder Enkelkinder schon frühzeitiger etwas weitergegeben werden. Man will aber noch ein bisschen die Hand drauf haben und nicht alles direkt freigeben, alles sofort freigeben. All das. Die Fragen, die du aufgeführt hast, Nadine, die Antworten auf diese Fragen, die bringen dann erstmal die Struktur, wenn wir alles geordnet haben, wenn wir genau sagen, welcher Teil des Geldes welche Aufgabe bekommt, so kann man dann vielleicht sagen ein hundert tausend, die sollen einfach liquide sein. Ja, drei hundert tausend gehen vielleicht ins Depot. Und dann haben wir noch einen Teil, den wir auch langfristig sehr langfristig in den Versicherungsmantel einbetten. Genau das ist ja jetzt eben nur ein Beispiel, keine Empfehlung. Das ist ja immer eben ein Denkansatz und das Produkt steht nie im Mittelpunkt, sondern immer die Aufgabe des Geldes. Was ist denn eigentlich der Zweck dahinter? Ja, und da stehen wir eben genau dann an dem Punkt, was bringt eben nicht. An dem Punkt wollte ich sagen was bringt die meiste Rendite, sondern welche Struktur hilft eben dann, die Ziele mit der höchsten Wahrscheinlichkeit zu erreichen. Und das ist eben der große Unterschied. Nadine Die Rendite ist wichtig, aber Rendite ohne Struktur, die bringt einem ehrlich gesagt auch nichts. Wirklich, oder? Jetzt lass uns noch mal kurz bitte über die fünf Fehler sprechen, die ganz häufig gemacht werden, auch in dem Zusammenhang. Das wollen wir jetzt wirklich auch nur ganz kurz anreißen, weil der erste Punkt ist man entscheidet dann einfach nur sich für einen Versicherungsmantel, weil man Steuersparen will. Na ja, aber das ist nicht immer immer die richtige Lösung. Haben wir ja eben schon gehört. Der zweite Fehler, den man machen kann, ist Man unterschätzt auch die Kosten, die da in einem Versicherungsmantel entstehen können. Während der Laufzeit, Während der Laufzeit? Genau. Kosten sind immer Gegenwind und man merkt das nicht sofort, sondern so peu a peu. Und das bremst vielleicht dann auch langfristig. Genau. Oder man. Dritte Punkt Man wählt eine zu kurze Laufzeit und hat dann gar nicht diese Effekte, weil da nur noch mal dran denken an die zwölf zwei und sechzig Regel, also mindestens zwölf Jahre Laufzeit, Auszahlung ab zwei und sechzig, dann hat man in der Regel eben den größten steuerlichen Vorteil Effekt Genau und zusammengefasst Der Versicherungsmantel braucht eben auch Zeit. Mit der zwölf zwei und sechzig. Regel. Und wer zu kurz denkt, der kann die Vorteile des Versicherungsmantels gar nicht ausschöpfen. Genau. Also vierter Punkt Man schaut nicht auf die Fondsqualität. Das ist ja auch so etwas. Die Hülle kann noch so schön sein, wenn die Anlage Bausteine im Innen nicht stimmen, ist das Ergebnis nicht zielführend. Absolut. Und fünfter Punkt Man betrachtet eben das Ganze isoliert und nicht im Rahmen eines Gesamtkonzeptes. Deswegen immer der Hinweis hier noch mal es sollte, wenn man so eine Versicherungslösung in Betracht zieht, immer im Rahmen des gesamten Vermögens Konzepts eingebettet sein und man sollte alle Bereiche dann entsprechend betrachten. Depot, Liquidität, Ruhestand, Steuern, Familienplanung, Nachfolgeplanung und und und. Sonst hat man am Ende vielleicht lauter kleine Einzelentscheidungen, aber das Gesamtkonzept passt dann einfach nicht perfekt. Also fünf Fehler haben wir noch mal kurz zusammengefasst. Genau. Dann vielleicht noch mal, jetzt kommen wir langsam zum Ende. Ziehen wir doch mal ein Fazit. Ja, wenn wir es auf den Punkt bringen Das klassische Depot ist und bleibt für viele Anleger eine hervorragende Lösung. Das wollen wir überhaupt nicht in Abrede stellen. Es ist transparent, flexibel und eigentlich. Es passt häufig oder als Basis auch genau. Es ist gut verständlich auch deswegen. Und. Aber ein Depot im Versicherungsmantel kann eine sehr sinnvolle Ergänzung sein, wenn es um den langfristigen Vermögensaufbau geht. Steuerliche Stundung genutzt werden soll, Umschichtungen innerhalb der Hülle eben entsprechend abgeltungssteuerfrei genutzt werden sollen. Ruhestandsplanung im Fokus steht und eben um Vermögensübertragung sinnvoll zu gestalten. Ja, es muss aber eben passend zur Person, zum Ziel, zur Laufzeit und zur Kostenstruktur, eben zur gesamten Vermögensarchitektur. Genau. Also steueroptimiertes Anlegen ist also kein Trick und kein Ersatz für eine gute Beratung. Und es ist ein Baustein in einer durchdachten Vermögensplanung. Und genau darum geht es bei uns bei Sommese und Kollegen. Finanzielle Klarheit zu schaffen, damit Vermögen nicht zufällig wächst, sondern mit Struktur, Sinn und Ziel. Und wenn Sie sich jetzt fragen Passt mein aktuelles Depot eigentlich noch zu meiner Lebensphase oder wäre es sinnvoll, einen Teil meines Vermögens steuerlich anders zu strukturieren, dann ist das ein guter Anlass, mal Ihre Vermögensstruktur überprüfen zu lassen. Vielleicht haben Sie bereits ein Depot, vielleicht eine größere Summe zur Anlage bereit. Vielleicht denken Sie über Ruhestand nach oder müssen noch sparen für den Ruhestand. Oder vielleicht möchten Sie Vermögen an Kinder oder Enkel übertragen. Dann sprechen Sie uns gerne an! Wir schauen nicht nur auf die Produkte, sondern auf Ihre Ziele, auf Ihre Lebensplanung und Ihre gesamte, Ihre gesamte Vermögenssituation. Denn am Ende geht es nicht nur darum, Steuern zu optimieren. Es geht darum, Vermögen so zu strukturieren, dass es zu ihrem Leben passt. Und dafür stehen wir auch bei Sommese und Kollegen für diese unabhängige Beratung mit klarer Struktur und langfristiger Begleitung. Das war unser FINANZDIALOG. Dominique. Schön, dass Sie alle dabei waren. Heute zur nächsten Folge. Und denken Sie dran, es geht nicht nur um Geld. Es geht um Freiheit, das Leben nach den eigenen Wünschen gestalten zu können.
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